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Jugendanwalt schiesst Nacktbilder

ZÜrich. Ein Jugendanwalt aus dem Kanton Zürich ist nebenbei auch als Aktfotograf tätig – für die EDU eine «denkbar schlecht gewählte Nebenbeschäftigung». Sie will vom Regierungsrat nun wissen, ob er davon Kenntnis hat und ob er das für tolerierbar hält. Eine entsprechende Anfrage hat der Kantonsrat Hans Egli aus Steinmaur eingereicht. Er sei sich durchaus bewusst, dass die EDU vielleicht einen etwas engeren Rahmen abstecke, was in Ordnung sei und was nicht, sagte er auf Anfrage. «Aber diese Nebenbeschäftigung geht unserer Ansicht nach definitiv nicht.»

Der Jugendanwalt mit eigenem Fotostudio wirbt auf seiner Website mit diversen Porträtfotos für seine Dienste – und mit einem Foto einer nackten Frau. Für die EDU steht deswegen das Ansehen der Justiz auf dem Spiel. Wegen dieser Bilder entstehe ein unglückliches Spannungsfeld. Schliesslich müsse dieser Mann Delikte im sensiblen Bereich der Jugendanwaltschaft aufkläre, dar­un­ter auch Sexualdelikte. (sda)

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