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Jugendpreis geht an Radio und an Filmprojekt

Die Stadt Winterthur prämiert dieses Jahr zwei Jugendprojekte, bei denen besonders viel Herzblut und Freiwilligenarbeit drinsteckt.

Der 21-jährige Gymischüler Cedric Wiesendanger wollte einfach Radio machen. Aber um ein Praktikum bei einem eta­blier­ten Sender zu bekommen, hätte er bereits Radioerfahrung mitbringen müssen. Wie soll das gehen?, fragte er sich. Und heckte kurzerhand mit einem Kollegen einen Plan für ein eigenes Radio aus. Von der Idee bis zum eigenen Studio in der Freizeitanlage Holzlegi in Wülf- lingen vergingen wenige Monate.

Seit eineinhalb Jahren ist das unabhängige «Radio 4 the next Generation» nun bereits auf Sendung und auf DAB+ im Raum Zürich zu empfangen. 15 Jugendliche zwischen 13 und 24 Jahren geben seither Freizeit und Herzblut für ihr Radio. Gestern haben sie den Jugendpreis der Stadt Winterthur erhalten. Radiogründer Wiesendanger ist stolz: «Es ist eine Anerkennung und eine Bestätigung dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.»

Der Jugendpreis wird dieses Jahr zum fünften Mal verliehen. Er ist mit 10 000 Franken dotiert und geht je zur Hälfte an das Jugendradio und an das Projekt Filmbrugg. Die 15-köpfige Jugendkommission wählt die Projekte aus, und der Gesamtstadtrat entscheidet, wer prämiert wird. Mireille Stauffer, Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Winterthur, ist begeistert von den diesjährigen Preisträgern: «In beiden Projekten steckt viel Freiwilligenarbeit und viel Einsatz.» Das Radio könne das Preisgeld für Suisa-Gebühren, die Filmbrugg für Infrastruktur brauchen.

Die Filmbrugg ist ein Angebot der Kirche St. Urban in Seen, das es seit dem Jahr 2000 gibt. Jährlich findet ein Lager statt, in dem Jugendliche drei Filme produzieren können. ea

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