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Jung und Alt trinken zu viel

Bern. 20 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz trinken zu oft oder regelmässig zu viel Alkohol. Während bei den Älteren eher das chronische Trinken ein Problem darstellt, dominiert bei den Jugendlichen das Rauschtrinken. Knapp 8 Prozent der 65- bis 74-Jährigen konsumieren chronisch zu viel Alkohol. 26 Prozent der 15- bis 19-Jährigen sowie 39 Prozent der 20- bis 24-Jährigen trinken sich mindestens einmal im Monat in den Rausch. Zu diesem Schluss kommt das Suchtmonitoring Schweiz. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlichte gestern erste Resultate. Diese zeigen weiter, dass der Tabakkonsum abnimmt. Knapp ein Viertel der Bevölkerung in der Schweiz raucht noch. Vor zehn Jahren konsumierte noch jeder Dritte Tabakwaren. Trotzdem bleibe «der Tabakkonsum die Hauptursache für vermeidbare, frühzeitige Todesfälle», schreibt das BAG.

Cannabis bleibt beliebt

Das Suchtmonitoring wird seit Januar 2011 durchgeführt. Es basiert auf einer repräsentativen Befragung der Schweizer Bevölkerung zum Thema Sucht und Konsum psychoaktiver Substanzen. Beim Konsum illegaler Substanzen dominiert Cannabis. Vor allem bei 15- bis 24-Jährigen ist das Kiffen beliebt. Andere illegale Substanzen werden eher in geringem Ausmass eingenommen. Unter einem Prozent der Befragten konsumieren «harte Drogen». (sda)

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