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Junge Städtebauer mit Ausdauer und Ideen

Viele bunte Lego-Steine, lachende Kinder und verrückte Alltagsszenen: Freitag und Samstag bauten rund 50 Kinder in der reformierten Kirche Effretikon eine Lego-Stadt auf.

Wer an diesem Wochenende in der reformierten Kirche Effretikon vorbeischaute, sah viele vergnügte Kinder, die fröhlich und gleichzeitig sehr konzentriert Lego-Steine zusammenbauten. Das Ziel des Wochenendes war eine 15 Meter lange, farbenfrohe Lego-Stadt mit allen wichtigen Gebäuden wie Spital, Fussballstadion, Kirche, Hochhaus und Einfamilienhäusern. Organisiert wird die Lego-Stadt seit vielen Jahren vom Bibellesebund. Die Lego-Stadt kann beim Bibellesebund gebucht werden und das Vorgehen wir dann gemeinsam abgesprochen. In Effretikon fand der Anlass nun zum vierten Mal statt und das Programm sah folgendermassen aus: Kinder von der zweiten bis sechsten Klasse bauten am Freitag und Samstag insgesamt sechs Stunden an der Lego-Stadt und lauschten zwischendurch biblischen Geschichten. Am Sonntag waren dann die Familien und Interessierte eingeladen, die fertige Stadt nach einem gemeinsamen Gottesdienst zu bestaunen. Für Erika Elsener, die für die Kinder- und Familienarbeit in der reformierten Kirche Effretikon zuständig ist, ist der Anlass immer ein grosses Highlight: «Mich fasziniert, wie die Kinder eigenständige Bauteams bilden und die Pläne, ihre Ideen und Träume in Absprache miteinander kreativ umsetzen. Die Stimmung untereinander ist äusserst friedlich!» Jedes Mal anders Das Bauen macht den Kindern sichtlich Spass. Sie laufen aufgeregt umher, suchen bestimmte Steine und haben viele Ideen. Für die Häuser und grossen Gebäude stehen jeweils Pläne zur Verfügung, ansonsten sind die Kinder frei beim Gestalten. Mit viel Sorgfalt stellen sie ein Haus nach dem anderen fertig und denken dabei an jedes Detail. Die einen bauen lieber nach Plan, die andern toben sich in ihrer Fantasie aus und inszenieren originelle Szenen. So finden etwa auf vielen Terrassen Grill-Parties statt und fast jedes Reihenhaus hat seinen eigenen Swimming-Pool. Dass die jungen Architektinnen und Architekten den «Plausch» am Bauen haben, sieht man an ihrem Humor: Neben einem Haus hat es einen Hafen inklusive Schiff, in den Gärten stehen Palmen und diverse Häuser dienen als Heli-Landeplatz. «Wir sehen jedes Mal wieder Szenen, die wir noch nie vorher gesehen haben. Obwohl die Lego-Steine immer die gleichen sind, sieht die fertige Lego-Stadt jedes Mal anders aus, weil jedes Mal andere Kinder dabei sind», sagt Peter Egli, Mitglied des Bibellesebunds und Leiter der Lego-Stadt. Insgesamt stehen den Kindern ungefähr 300 Kilogramm Lego-Steine zur Verfügung, die sorgfältig in 60 Kisten sortiert sind. Damit alles reibungslos klappt und jedes Kind mitbauen kann, sind Helfer vor Ort. An Einfallsreichtum und Ausdauer fehlt es den Kindern nicht, und so ist jeder beschäftigt und die Stunden vergehen wie im Flug.

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