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Jungkunst ist jetzt ganz dicht

Die Jungkunst hat die Kunst ins Trockene gebracht: Das Crowdfunding auf www.wemakeit.ch war erfolgreich. Bis Sonntag lief die Online-Spendensammlung mit dem Ziel, 5000 Franken zusammenzubringen. Gemäss www.wemakeit.ch von gestern spendeten 55 Personen und Firmen 6572 Franken.

Nötig wurde die Sammelaktion, weil die Jungkunst nach sechs Ausgaben umziehen muss (s. «Landbote» vom 7. August). Der bisherige Veranstaltungsort, das Dachgeschoss der Cityhalle, steht wegen Umbauarbeiten nicht mehr zur Verfügung. Der Verein Jungkunst erhielt von Implenia, der Besitzerin der Hallen auf dem Sulzerareal, die einstige Gasturbinenprüfstation als Ersatz angeboten. Firma und Verein kamen überein, dass der Veranstalter keine Miete zahlt, dafür die Halle auf eigene Kosten instand stellt, dazu gehört insbesondere die Abdichtung des schadhaften Daches. Um die Halle eventtauglich zu machen, hat der Verein insgesamt 50 000 Franken budgetiert. Gut zehn Prozent der Kosten können durch die Onlinespenden gedeckt werden.

Vom 25. bis 28. Oktober kann in der Halle besichtigt (und gekauft) werden, was die junge Schweizer Kunst zu bieten hat. 25 Schweizer Kunstschaffende wurden von den Organisatoren Martin Landolt, Tom Stierli und Andreas Schmucki nach Winterthur eingeladen. Das Besondere an der Jungkunst: Kunst darf so richtig Spass machen. Daher gibts ein Rahmenprogramm mit viel Musik, Shop, Lounge und Bar. Im Gegensatz zur Kunst muss die Kehle nämlich nicht trocken bleiben. (cp)

www.jungkunst.ch

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