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Juso arbeitet an einer In­itia­ti­ve für ein neues Hallenbad

Nachdem das Cabriodach in der Abstimmung gescheitert ist, wollen die Jungsozialisten ab Februar Unterschriften für ein neues Hallenbad sammeln.

Sie seien bereits daran, den Initiativtext zu verfassen, sagt Simon Walter von der Juso Winterthur. Die Partei plant eine Initiative, mit der der Bau eines zusätzlichen Hallenbades gefordert wird. Spätestens im Februar plant die Jungpartei, mit dem Sammeln der nötigen Unterschriften zu beginnen. «Wir haben bereits im Abstimmungskampf ums Cabriodach immer gesagt, dass wir nicht diese halbe Lösung wollen, sondern ein richtiges neues Bad», sagt Walter. Das Schiebedach, das über dem Aussenbecken im Geiselweid hätte gebaut werden sollen, wurde am 23. September von der Stimmbevölkerung abgelehnt. 52,6 Prozent der Stimmenden sagten Nein zu dem Projekt, lediglich der Stadtteil Töss hiess das Vorhaben mit der «Mehrheit» von einer Ja-Stimme gut. Dies erstaunte, weil sich im Vorfeld der Abstimmung abgesehen von den Grünen, der AL und der Juso alle Parteien für den Bau des Foliendaches ausgesprochen hatten. Zudem standen auch die Sportvereine der Stadt hinter der Vorlage; insbesondere der Schwimm- und der Wasserballklub sowie auch die Lebensrettungsgesellschaft SLRG hatten betont, dass sie dringend auf mehr Trainingsmöglichkeiten angewiesen sind. In der Vorbereitung der In­itia­ti­ve will man bei der Juso nun mit anderen Jungparteien und auch mit Sportklubs zusammenarbeiten. Freude beim Schwimmklub Beim Schwimmklub reagiert man erfreut auf das Engagement der Juso. «Wir sind froh darüber, wenn sich nun jemand der Sache annimmt, und bieten auch Hand für eine Zusammenarbeit», sagt Präsidentin Monica Frei-Mattenberger. Sie hofft darauf, dass hinter dem Vorhaben verschiedene Parteien und Verbände zusammenkommen, sodass das Anliegen breit abgestützt ist. «Und sobald ein guter Initiativtext steht, sind wir selbstverständlich die Ersten, die beim Unterschriftensammeln helfen.» Auch bei der SLRG freut man sich über die zügige Ankündigung der Initiative. «So bleibt das Thema auf der politischen Agenda», sagt Sektionspräsidentin Tanya Randegger. Man werde mit grossem Interesse verfolgen, wie es nun weitergehe.

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