Zum Hauptinhalt springen

Juso loben und tadeln

Die Jungsozialisten rüffeln die Taktik ihrer Mutterpartei SP. Diese hatte am Montag die Motion zur Auflösung der Stadtgärtnerei abgelehnt mit dem Hinweis, es sei verfrüht, über Privatisierungen zu diskutieren. Bevor einzelne Betriebe weggespart würden, müsse der Stadtrat aufzeigen, wie er sich die Zukunft der ganzen Stadt vorstelle, begründete die SP ihr Nein.

Schon heute sei klar, dass Privatisierungen in der Regel zu schlechteren Arbeitsbedingungen und Dienstleistungen führten, schreiben nun die Juso. Statt abzuwarten, schliesse die SP dar­um besser schnell die Reihen mit Grünen, AL und EVP und lehne Privatisierungen konsequent ab.

Ein seltenes Lob erteilen die Juso SVP-Gemeinderat Hans Rudolf Hofer. Dieser hatte die Motion abgelehnt, obwohl seine Partei Ja dazu sagte. «Wir gratulieren zum Mut», schreiben die Juso. Das knappe Ergebnis von 27:26 Stimmen zeige, wie gross die Zweifel an Privatisierungen auch im bürgerlichen Lager seien. dh

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch