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Juso nehmen die ZKB ins Visier

Zürich. Die JungsozialistInnen Kanton Zürich (Juso) wollen, dass die Zürcher Kantonalbank (ZKB) demokratischer und ethischer wird, wie sie gestern an einer Medienkonferenz erklärten. Kantonsrätin Rosmarie Joss will eine Parlamentarische In­itia­ti­ve einreichen mit dem Ziel, dass bei der ZKB niemand zwölfmal mehr verdient als der ZKB-Angestellte mit dem tiefsten Lohn. Insbesondere im Bankensektor hätten falsche Lohnanreize zu fragwürdigen Finanzprodukten geführt.

Das Ziel einer Parlamentarischen In­itia­ti­ve von Kantonsrätin Mattea Meyer ist es, der ZKB «fragwürdige Geschäfte» zu verbieten. Verlangt wird, dass sich die Bank künftig «in keinster Weise» am Waffengeschäft, an der Atomkraft und der Nahrungsmittelspekulation beteiligen darf. Eine Parlamentarische In­itia­ti­ve von Kantonsrätin Ursina Egli will das Kantonalbankgesetz ändern. Es sei nicht einzusehen, weshalb sich die Bank nur innerhalb der Zürcher Grenzen nach sozialen, ökonomischen und ökologischen Massstäben messen lassen müsse, erklärte Egli. (sda)

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