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Kadetten vor dem Aus

Die 32:37-Heimniederlage gegen Saporoschje war für die Kadetten ein Rückschlag im Kampf um einen Achtelfinalplatz in der Champions League.

Der angestrebte Platz unter den ersten vier Teams der Gruppe D ist für die Kadetten mit der Ernüchterung gegen die ukrainische Topmannschaft in weite Ferne gerückt. Die Schaffhauser waren vor über 2000 Zuschauern 20 Minuten lang im Spiel, dann aber liessen sie sich, in der Abwehr ohnehin überfordert, auch in der Offensive zu Hast und Ungenauigkeiten hinreissen. So gerieten sie vom 10:9 zum 10:12 erstmals deutlicher in Rückstand, bei Halbzeit hiess es 14:18. Und in den ersten drei Minuten danach erhöhte Saporoschje auf 22:14. Auch wenn sich die Kadetten noch einmal bis auf zwei Tore herankämpften – eine Wende war nicht mehr möglich. Im Hinspiel vor einer Woche hatte der Meister in Kiew 26:31 verloren.

Die 37 Gegentore von gestern belegen es: Nicola Portner und Jonas Maier, die beiden jungen Torhüter, waren den gegnerischen Schützen kaum gewachsen. Hätten sie den einen oder andern Ball mehr gehalten, die Schaffhauser wären vielleicht mal deutlicher als nur mit einem Tor in Führung gegangen.

Bester Torhüter der Kadetten war der nicht mehr ganz fit wirkende Goalietrainer Nenad Puljezevic (41), der nach der Pause erschien und immerhin drei Siebenmeter abwehrte. red

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