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Kanton sendet mehr Polizisten an den Hauptbahnhof

WINTERTHUR. Nach der Stadt schickt auch der Kanton mehr Polizisten an den Bahnhof. In Winterthur löst dies Freude aus.

«Ich möchte mich beim Kanton herzlich bedanken», sagt Stadträtin Barbara Günthard-Maier, die in Winterthur fürs Polizeidepartement zuständig ist. Grund für ihre Freude: Die Sicherheitsdirektion des Kantons hat entschieden, dass der Kantonspolizeiposten am Winterthurer Bahnhof im Frühling ausgebaut wird. Wie viele neue Polizisten dort ihren Dienst aufnehmen, ist noch nicht klar. Laut Franz Bättig von der Kantonspolizei soll die Aufstockung aber «markant» sein. Heute sind dort jeweils rund zehn Polizisten im Einsatz. «Die zusätzlichen Kantonspolizisten können uns helfen, die Sicherheit am Bahnhof weiter zu verbessern», sagt Günthard-Maier. Die Winterthurer Polizei hat vor rund eineinhalb Jahren begonnen, eine spezielle Einsatzdoktrin für die Bahnhofumgebung anzuwenden, und dabei zusätzliche Patrouillen an den Bahnhof entsandt. Damit reagierte man auf eine Serie von Zwischenfällen. Laut Stadträtin Günthard-Maier wird die Stadtpolizei weiterhin ein besonderes Augenmerk auf den Bahnhof richten. «Die Winterthurer Bevölkerung hat in Befragungen zum Ausdruck gebracht, dass sie mehr Polizeipräsenz am Bahnhof wünscht.» Die Stadtpolizei werde ihr Aufgebot deshalb nicht reduzieren, wenn die zusätzlichen Kantonspolizisten ihren Dienst beginnen. Jagd auf Diebe Der Ausbau des Kantonspolizeipostens am Bahnhof passt zum Einsatzplan «Sahara», den die Polizei seit rund vier Monaten anwendet. Mit der Aktion versucht die Polizei, kriminelle Asylbewerber dingfest zu machen, sie führte zahlreiche Kontrollen an Bahnhöfen und in Asylzentren durch. Dies geschah, nachdem festgestellt worden war, dass im ersten Halbjahr dieses Jahres deutlich mehr Straftaten von Asylbewerbern aus Nordafrika begangen worden waren. Am Winterthurer Hauptbahnhof will die Kantonspolizei insbesondere gegen Diebe vorgehen, die in den Geschäften am Bahnhof stehlen oder Zugpassagiere beklauen.

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