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Kanton verwirft Bonzensteuer-Initiative

Die grossen Vermögen im Kanton Zürich müssen nicht, wie von der Juso gefordert, massiv stärker besteuert werden.

Die Volksinitiative "Gegen Steuergeschenke für Superreiche (Bonzensteuer)" wurde mit einem Nein-Stimmenanteil von 61,58 Prozent abgelehnt. Den 133'632 Ja-Stimmen standen 214'149 Nein gegenüber. Die Initianten verlangten deutlich höhere Steuern auf Vermögen über zwei Millionen Franken, weil die Reichen in den letzten Jahren "immense Steuergeschenke" erhalten hätten. Die Initiative führe zu einer gerechteren Vermögensverteilung, wurde argumentiert. Der Regierungsrat begründete seine Ablehnung damit, dass grosse und sehr grosse Vermögen im Kanton Zürich schon heute vergleichsweise hoch versteuert würden. Bei einer Annahme werde der Kanton seine Position als Wohn-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort spürbar verschlechtern, hatte er gewarnt. Bei einer Zustimmung wären künftig 220 Millionen Franken mehr pro Jahr in die Staatskasse geflossen, allerdings nur, wenn die Reichen trotz des verschärften Steuertarifs im Kanton Zürich geblieben wären. Auch die Gemeinden hätten etwa im selben Umfang wie der Kanton von der Gesetzesänderung profitiert. In den bis jetzt ausgezählten Gemeinden sagte erst eine Gemeinde Ja zur Juso-Initiative: Sternenberg.

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