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Kartbahn zieht aus: Ungewisse Zukunft des «Blocks»

Der Betreiber der Kartrennbahn in der Sporthalle Block wird die Halle verlassen. Dies bedeutet für die Skater nichts Gutes.

«Wir haben langfristig keine Zukunft in dieser Halle», sagt Thomas Dinkel. Er hat im «Block» auf dem Lagerplatz in den letzten Jahren die Kartrennbahn betrieben. Der Entscheid der Eigentümerin – der Stiftung Abendrot –, vor dem Gebäude Autoparkplätze aufzuheben, habe dazu geführt, dass er den Auszug plane. Wann er wegzieht, ist noch nicht klar, «voraussichtlich 2016». Der Wegzug der Kartbahn bringt auch die Skater in eine schwierige Si­tua­tion. Er habe die Skateranlage mit Gewinnen aus dem Betrieb der Kartrennstrecke quersubventioniert, sagt Dinkel und bestätigt damit einen Artikel des «Tages-Anzeigers». Er sei zwar bereit, die Infrastruktur für die Skater einem Nachfolgebetreiber zu überlassen, «doch die Anlage lässt sich alleine nicht kostendeckend betreiben».Bei der Stadt heisst es, man sei sich der «schwierigen Si­tua­tion» bewusst, und bedankt sich bei Dinkel für die Unterstützung der Skateranlage. «Wir hoffen sehr, dass dieses Angebot auch nach seinem Auszug erhalten werden kann», sagt Dave Mischler, Chef des Sportamts. Er stehe in Kontakt mit Abendrot, um über allfällige Nachfolgeprojekte zu diskutieren. «Wir sind froh, dass wir hierfür ein wenig Zeit haben.» Dass die Stadt künftig den Betrieb der Skateranlage übernimmt, schliesst Mischler aber aus. «Das lassen unsere finanziellen Möglichkeiten nicht zu.»

Neue Kletterhalle geplant

Neben der Kartbahn könnte auch die Kletterinfrastruktur bald aus dem «Block» verschwinden respektive ihre Nutzer abwandern. Mit Simon Riediker und Aaron Richiger planen nämlich zwei Kletterbegeisterte in Winterthur eine grössere Halle. Ihr Projekt sei gut unterwegs, sagt Richiger. Der Finanzplan sei ausgearbeitet und Gespräche mit einem Vermieter liefen. Wo die Halle hinkommen soll, wollen die Initianten noch für sich behalten, um die Verhandlungen nicht zu gefährden. (bee)

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