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Kaum Erwartungen beim Slalom-Auftakt

Levi. Dieses Wochenende stehen die ersten Slalom-Weltcuprennen auf dem Programm. Im finnischen Levi, wo die Rennen vor einem Jahr wegen Schneemangels nicht durchgeführt werden konnten, gehen heute Samstag die Frauen an den Start, morgen Sonntag sind die Männer an der Reihe.

Aus Schweizer Sicht ist nicht viel zu erwarten. Bei den Frauen ist Swiss-Ski mit dem Trio Wendy Holdener, Nadja Vogel und Célina Hangl vertreten, wobei einzig Holdener Chancen auf Weltcuppunkte eingeräumt werden. Ihr bestes Resultat ist bisher ein 14. Rang. Für Vogel und Hangl, die ihr erstes Rennen seit über einem Jahr bestreitet, wäre die Qualifikation für den zweiten Durchgang eine grosse Überraschung. Meistgenannte Favoritin auf den Sieg ist die Österreicherin Marlies Schild.

Auch bei den Männern werden die Österreicher hoch gehandelt, allen voran Marcel Hirscher. Der letztjährige Gesamtweltcupsieger und Slalom-Disziplinensieger überraschte mit einem dritten Platz im Riesenslalom beim Weltcupauftakt in Sölden. Ebenfalls gute Aussichten auf eine Topklassierung haben der Schwede Andre Myhrer und der Amerikaner Ted Ligety.

Wie bei den Frauen ist der Slalom auch im Männerteam von Swiss-Ski ein Sorgenkind. Bei den fünf selektionierten Fahrern Marc Gini, Markus Vogel, Reto Schmidiger, Daniel Yule und Ramon Zenhäusern darf nicht mit einem Rang unter den ersten 15 gerechnet werden. Gini hat zwar gute Erinnerungen an Levi – zwei Top-Ten-Plätze –, nach seiner langen Leidenszeit (20-monatige Verletzungspause) hofft er, sich für den zweiten Lauf qualifizieren zu können. Auch Vogel und Schmidiger hoffen, in den zweiten Lauf der besten 30 zu kommen. Der 20-jährige Ramon Zenhäu­sern feiert sein Weltcupdebüt. (red)

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