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Kein Geld für Offiziere

Der Bund finanziert die Ausbildung von nordkoreanischen Offizieren im Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik (GCSP) nicht mehr. Das Verteidigungsdepartement begründete dies mit der aufgekommenen Kritik.

Den Finanzierungsstopp erklärte das Verteidigungsdepartement (VBS) mit der Kritik, die mehrere Parlamentarier im Frühling 2014 geäussert hatten. VBS-Sprecherin Karin Suini bestätigte gestern auf Anfrage eine Meldung des Westschweizer Radios RTS. Nordkoreanische Offiziere können sich laut Suini weiterhin am GCSP ausbilden lassen – allerdings auf eigene Kosten. Das GCSP ist vom VBS unabhängig. Seit 2011 sind acht Offiziere aus Nordkorea in Genf mit Unterstützung des Bundes in den Genuss einer Ausbildung gekommen. 160000 Franken wurden dafür aufgewendet. Das VBS verteidigte die Finanzierung damals: Indem es «den nordkoreanischen Teilnehmern die Möglichkeit biete, die Welt ein bisschen besser zu verstehen», werde der Frieden gefördert. Das VBS hoffte, dadurch zu einer Öffnung des kommunistischen Regimes beizutragen.

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