Zum Hauptinhalt springen

Kein Glück in USA

tokio . Suzuki zieht sich wegen schwacher Verkäufe und ungünstiger Wechselkurse aus dem US-Automarkt zurück. Weiterhin verkauft werden in den Vereinigten Staaten Motorräder, Quads und Aussenbord-Bootsmotoren. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres hat Suzuki in den USA nur noch 21 000 Autos absetzen können. Das ist weniger als jeder andere asiatische Hersteller und sogar weniger als der deutsche Nobelhersteller Porsche. Andere japanische Autobauer wie Honda oder Toyota spielen in den USA ganz vorne mit und produzieren auch im Land.

«Nach einer gründlichen Überprüfung der aktuellen Si­tua­tion und der künftigen Möglichkeiten auf dem US-Automobilmarkt haben wir die schwierige, aber leider notwendige Entscheidung getroffen, zurückzuschrauben und den Neuwagenverkauf in den kontinentalen USA ohne Hawaii und Alaska sofort einzustellen», heisst es im offiziellen Communiqué von Suzuki.

Die US-Tochtergesellschaft American Suzuki Motor Corporation hat inzwischen bereits Insolvenz beantragt. 346 Mitarbeiter sind direkt betroffen. Glück im Unglück gibt es für die Kunden: Suzuki hat bestätigt, dass alle Garantieansprüche und die Ersatzteilversorgung über das bisherige Händlernetz aufrechterhalten bleiben. (dpa)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch