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Kein Kunstwerk für den Winterthurer Bahnhof

Ein bereits bewilligtes Kunstprojekt auf dem neuen Bahnhofsplatz wird nicht realisiert. Dies sei aber keine generelle Absage an Kunst im öffentlichen Raum, so der Stadtrat.

Das Kunst-am-Bau-Projekt für das neu gestaltete Bahnhofsareal fällt dem Rotstift zum Opfer. Der Stadtrat vermeldete diesen Entscheid am Mittwoch. Laut Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) wird die Stadtkasse durch den Verzicht um 425'000 Franken entlastet. Der Betrag sei nicht Bestandteil der ersten Sparrunde im Umfang von 32 Millionen Franken, über die er am Dienstag informiert hatte. Künzle will den Entscheid nicht als generelle Absage gegenüber Kunst am Bau verstanden wissen. «Es ist jetzt für das Projekt einfach der falsche Zeitpunkt.» Leidtragender ist der Zürcher Künstler David Renggli, der mit seinem Vorschlag «Bodylanguage» den städtischen Wettbewerb für sich entschieden hat. Er muss sich mit einer Entschädigung von 8000 Franken begnügen, wobei Künzle nicht ausschliesst, dass das Projekt später doch noch realisiert werden kann. Die Durchführung des Wettbewerbs hatte 40'000 Franken gekostet.

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