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Kein Tag für Winterthurs Zweitligisten

In der 2. Liga unterlag Töss in Regensdorf 0:3 und ist neues Schlusslicht der Gruppe 1. Auch Phönix Seen und Oberwinterthur verloren.

Der FC Töss verpasste es in der Auswärtspartie in Regensdorf den Abwärtstrend zu stoppen. Dabei spielten die Tössemer fast die gesamte erste Hälfte gut mit, waren das bessere Team und hatten mehrere gute Möglichkeiten zum Führungstreffer. Auch Regensdorf hatte viele gute Chancen, die jedoch alle vom glänzend aufgelegten Werner Popp zunichte gemacht wurden. In der 43. Minute war es dann aber die Heimmannschaft, die das erste Mal jubelte und mit dieser Führung in die Pause ging. Auch nach dem Seitenwechsel startete Töss gut und hatte einen Lattentreffer zu verzeichnen, ehe Regendorf im Gegenzug das 2:0 gelang. Dann warf Töss alles nach vorne, belohnt wurden die Gäste dafür aber nicht, sondern kassierten in der 80. Minute das dritte Gegentor. «Trotz der Niederlagenserie stimmt die Moral im Team. Die Spieler glauben daran und spielen phasenweise auch sehr stark. Ich bin überzeugt, dass wir da rauskommen», zeigte sich Co-Trainer Decio Augugliaro nach der Partie optimistisch. Derweil lief Cheftrainer Vincenzo Guadagnino als Innenverteidiger auf und lieferte in der Rolle als Abwehrchef eine ansprechende Leistung ab. Phönix’ klare Heimniederlage Im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des FC Schaffhausen musste Phönix Seen eine 1:4-Niederlage hinnehmen. Die Hausherren fingen zwar gut an und hatten zwei riesige Möglichkeiten zu verzeichnen, kriegten den Ball aber nicht ins Tor. Derweil ging Schaffhausen durch einen fragwürdigen Penalty nach einer Viertelstunde in Führung. Bis zur 25. Minute erhöhten die Gäste gar auf 3:0, ehe Marjan Solomun vor dem Seitenwechsel das erste Tor für Phönix gelang. Das Heimteam kam mit guten Vorsätzen aus der Kabine und war nach dem Wiederanpfiff sogar die leicht bessere Mannschaft. Obschon Schaffhausen kaum gute Chancen hatte, gelang den Gästen in der 80. Minute per Konter aber noch das 4:1. «Wir haben uns das Leben selber schwer und in der Defensive enorm viele Fehler gemacht. Schaffhausen holte aus unseren Fehlern das Maximum heraus, das 1:4 ist ein zu brutales Ergebnis», zeigte sich Phönix-Coach Abramo D’Aversa enttäuscht. 0 Punkte, 2 Platzverweise Beim Auswärtsspiel des FC Oberwinterthur in Wetzikon ging es für die Gäste darum, Anschluss an das vordere Mittelfeld nicht zu verlieren. Am Ende herrschte auf der Meierwiesen aber grosser Frust bei Oberi, das 0:1 verlor. Doch was den Teamchef Jürg Stücheli aber noch weit mehr ärgerte, waren die zwei Platzverweise. Dabei war sein Team spielbestimmend und erar­bei­te­te sich bereits in der Startphase hochkarätige Torchancen. Dann kam aber jene matchentscheidende Szene, über die sich Stücheli lange nicht beruhigen konnte. Bei einem Angriff der Wetziker wurde Deny Huber der Ball aus fünf Metern an den Arm geschossen. Der Schiedsrichter verwarnte den Oberwinterthurer und gab einen Penalty. «Da war absolut keine Absicht dahinter», so Stücheli. Wetzikon verwandelte den Elfer zur 1:0-Führung. Nach einer Stunde wurde Huber zum zweiten Mal verwarnt und musste vorzeitig unter die Dusche. Doch auch in Unterzahl dominierte Oberwinterthur. Kälin verpasste jedoch den Ausgleich und Stücheli stellte fest, dass «wir zurzeit grosse Mühe haben, Tore zu schiessen». Die Hektik und Provokationen auf dem Platz nahm in der Schlussphase zu. In der vierten Minute der Nachspielzeit schickte Schiedsrichter Paul Steinmann Oberwinterthurs Aleksander Petrovic wegen Reklamierens direkt vom Platz. «Unglaublich. Wir waren über die gesamte Distanz das bessere Team, haben nun zwei Platzverweise kassiert und das Spiel durch einen umstrittenen Penalty auch noch verloren», hielt Stücheli nach dem Spiel fest. Effretikons Tief hält an Der FC Effretikon kommt nicht mehr vom Fleck und trennte sich im Heimspiel gegen Aufsteiger Pfäffikon 1:1 (0:1). Die Effretiker stagnieren gefährlich in der Abstiegszone und verlieren weiter Boden. Pfäffikons Captain Gino Mächler verlängerte in der 31. Minute einen kurz gespielten Eckball per Kopf zum Führungstreffer. Für Effretikon glich Christoph Panzer per Abstauber nach Abschlussversuch von Debütant Bastian Gohl aus (68.). Pfäffikon suchte in der Schlussphase zwar mit einigen Angriffen über die Flügelpositionen den Sieg, wirkte aber wie auch die Effretiker äusserst harmlos. Kurz vor Spielende wurde Pfäffikons Trainer Luigi Caracchiolo wegen eines Flaschenwurfes von der Mannschaftsbank des Feldes verwiesen (86.). Das 1:1 war am Ende ein gerechter Spielausgang, denn kein Team hätte den Sieg wirklich verdient. Die Punkteteilung nutzt aber beiden Mannschaften im Kampf um den Anschluss ans hintere Mittelfeld herzlich wenig. «Wir nehmen diesen Zähler gerne, es ist ein kleiner Schritt», meinte Effretikons Trainer Marcel Erismann trotzdem und lobte die Moral seiner Mannschaft, «sie hat Geduld bewiesen und die Ruhe bewahrt.» Embrach verliert 0:3 Eine Stunde lang hielt Embrach auf dem Heerenschürli gegen Schwamendingen mit. Doch dann kassierte der Aufsteiger innerhalb von zehn Minuten zwei Gegentore und am Ende die sechste Niederlage im neunten Spiel. Schwamendingen stand schon vor der Pause kurz vor der Führung, doch Ueli Schwob klärte nach einen Eckball auf der Linie. Embrach stand im ersten Abschnitt zwar gut in der Defensive, konnte aber vorne kaum gefährliche Akzente setzten. Leroy Ramseier, mit einem Steilpass lanciert, brachte das Team von Besnik Ramadani schliesslich kurz nach dem Seitenwechsel in Führung. Trotz des Rückstandes kämpfte das personell umgestellte Embrach tapfer, kassierte aber durch den eingewechselten Miroslav Kral in der 67. Minute das zweite Gegentor. Kral, hatte kurz nach seinem Treffer noch einen Pfostenschuss zu verzeichnen (71.). Embrach erspielte sich in der Schlussphase noch Tormöglichkeiten. Aziz Gönlügür scheiterte nach einem Sololauf aber ebenso wie Besart Gjukaj. Dafür reüssierte in der Nachspielzeit Kral mit seinem zweiten Treffer zum 3:0-Endstand. Embrach liegt damit in der Tabelle weiterhin vor Schlusslicht Seefeld 2 auf dem vorletzten Zwischenrang. (oa/hmi)

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