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«Keine Generation war sauber»

Austin. Lance Armstrong (41) hält sich und die Radprofis seiner Epoche nicht für grössere Betrüger als Sportler zu anderen Zeiten. «Meine Generation war nicht anders als andere», sagte der des Dopings überführte, gesperrte und inzwischen geständige Amerikaner dem Online-Portal cyclingnews.com. Im ersten Interview nach seiner TV-Beichte bei Oprah Winfrey behauptete Armstrong, dass schon immer betrogen wurde. «Keine Generation ist davon ausgenommen oder ‹sauber›. Nicht die von Merckx, Hinault, LeMond, Coppi, Gimondi, Indurain, Anquetil, Bartali oder die meine.»

Armstrong plant offenbar, mit der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada zusammenzuarbeiten. Eine Kooperation mit der amerikanischen Usada, die ihn zu Fall gebracht hatte, lehnt er ab. Auf den Weltverband UCI, dem Armstrong während seiner aktiven Zeit sehr nahe stand, setzt er ebenso nicht mehr. Den UCI-Präsidenten Pat McQuaid griff Armstrong scharf an. McQuaid gehe es nur noch darum, seine eigene Haut zu retten, fand Armstrong inzwischen und ergänzte: «Armselig.» (si)

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