Zum Hauptinhalt springen

Keine Strafe für Priester

Mehrere katholische Geistliche, die einen Messdiener missbrauchten, bleiben straffrei.

Sexueller Missbrauch, Exhibitionismus und Verschleierung von Beweisen. So lautete die Anklage gegen zwölf Beschuldigte, neun Priester der katholischen Kirche und zwei Laien. Nun hat ein Gericht in Granada die Anklage gegen elf der zwölf Beschuldigten fallen gelassen. Der Grund: Verjährung. Nur gegen einen Priester wird die Anklage aufrechterhalten. Er wird des «andauernden sexuellen Missbrauchs» angeklagt, wofür ihm bis zu zehn Jahre Haft drohen. Die Vergehen, die zwischen 2004 und 2007 stattgefunden hatten, waren im vergangenen November bekannt geworden. Das Missbrauchsopfer hatte einen Brief an Papst Franziskus geschrieben. Darin beschrieb der heute 25-Jährige detailliert die sexuellen Praktiken und nannte Namen von Tätern und Mitwissern. Der Papst ordnete daraufhin die Ermittlungen an.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch