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Keine Yoga-Dispens für jungen Christen

Lausanne/ZÜrich. Ein christliches Elternpaar aus dem Zürcher Weinland muss damit leben, dass sein Sohn im Kindergarten Yogalektionen erhält. Sie hatten vor Bundesgericht vergeblich um eine Dispensation ersucht. Ihr Argument: Yoga sei eine hinduistisch-religiöse Praxis, die ihre religiösen Gefühle verletze. Laut den Richtern stellen die praktizierten Übungen aber kein Glaubensbekenntnis dar, sondern eine religionsneutrale Methode zur Auflockerung des Unterrichts. Dies gelte umso mehr, als weder sakrale Musik abgespielt noch Räucherstäbchen angezündet würden. Im Übrigen bestehe ein öffentliches Interesse daran, dass der Knabe sozial integriert werde. (sda)

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