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Keine Zeit vergeudet

brisbane/chennai. Roger Federer und Stanislas Wawrinka erreichten an ihren ATP-Turnieren mühelos die Halbfinals.

Gegen den überforderten Australier Marinko Matosevic verlor der topgesetzte Roger Federer keine Zeit und siegte in weniger als einer Stunde 6:1, 6:1. Im ersten Duell mit dem Australier knüpfte er nahtlos an seine Leistung in der zweiten Runde gegen Jarkko Nieminen an. Bei schwülen Bedingungen in der Pat-Rafter-Arena hatte der Schweizer gegen die Nummer 61 der Weltrangliste nur im ersten Aufschlagspiel Mühe, als er gleich drei Breakchancen abwehren musste. Danach liess der Weltranglistensechste seinem Widersacher, der gegen Ende der Partie gesundheitlich angeschlagen war, nicht den Hauch einer Chance. «Ich bin ziemlich zufrieden», sagte Federer, der nach 58 Minuten den ersten Matchball verwertete.

Marinko Matosevic war die Anspannung im ersten Duell mit dem 17-fachen Grand-Slam-Sieger – und erst noch vor heimischem Publikum – anzumerken. Insgesamt konnte es sich Federer leisten, einige Variationen in seinem Spiel zu testen. Sein Haupt­augenmerk in dieser Woche liegt beim Aufschlag: «Ich versuche alle Ecken zu treffen, gut zu variieren und dem Gegner möglichst wenige Breakchancen zuzugestehen.» Dies gelang dem Schweizer sowohl gegen Nieminen als auch gegen Matosevic gut. Auch gestern schlug Federer neun Asse, nach dem ersten Game geriet er bei eigenem Service nie mehr in Gefahr.

Im Halbfinal trifft Federer nun auf Jérémy Chardy (ATP 34), der Samuel Groth, ebenfalls einen Australier, eliminierte. Auch gegen den in Lüttich wohnenden Franzosen, gegen den Federer in Brisbane bereits im Doppel gespielt und gewonnen hat, ist der Schweizer noch nie angetreten. Er steht heute Samstag gleich zweimal im Einsatz. Nach seinem Einzel bestreitet er mit dem Franzosen Nicolas Mahut auch den Halbfinal im Doppel, gegen die Kolumbier Juan Sebastián Cabal und Robert Farah.

Im ersten Einzel-Halbfinal des Tages kommt es zum Duell zwischen dem Japaner Kei Nishikori, hinter Federer die Nummer 2 des Turniers, und Lleyton Hewitt. Der Australier hatte das Turnier 2000 gewonnen, als es noch in seiner Heimatstadt Adelaide stattfand.

300. Sieg auf der ATP-Tour

Stanislas Wawrinka hat in Chennai ebenso problemlos die Halbfinals erreicht. Für das 6:2, 6:1 gegen den Slowenen Aljaz Bedene (ATP 95) brauchte er nur 65 Minuten. Mit diesem Sieg feierte der Romand seinen 300. Sieg auf der ATP-Tour – als erst vierter Schweizer nach Federer (925), Marc Rosset (433) und Jakob Hlasek (432). In den Halbfinals trifft er erstmals auf Vasek Pospisil (ATP 32), einen aufschlagstarken Kanadier. Vor zwei Jahren feierte Wawrinka in der indischen Hafenstadt einen seiner vier ATP-Titel, nun ist er der einzige verbliebene Top-20-Spieler im Feld. (si)

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