Zum Hauptinhalt springen

Kerschakow korrigiert Akinfejews Fehler

Trotz eines veritablen Fehlgriffs seines Goalies Igor Akinfejew kam Russland in seinem Startspiel gegen Südkorea zu einem 1:1.

In der lange Zeit ereignislosen Par­tie in Cuiaba brach der eingewech­selte Lee Keun-Ho in der 68. Minute den Bann. Asiens Fussballer des Jahres 2012 liess mit einem harmlosen Schuss aus 20 Metern den russischen Torhüter Igor Akinfejew schlecht aussehen und leitete mit dem ersten Tor des Spiels die animierte Schlussphase ein. Der Missgriff Akinfejews hatte sich angekündigt. Bereits bei den Schüssen von Koo Ja-Cheol (50.), Ki Sung-Yueng (51.) und Kim Youn-Gwon (57.) konnte der 28-jährige Keeper von ZSKA Moskau den Ball nicht festhalten.

«So wie Stürmer Penaltys verschiessen, kann einem Torhüter auch einmal ein solcher Fehler unterlaufen», nahm Russlands Trai­ner Fabio Capello Akinfejew in Schutz. Der Unglücksrabe selbst sprach von einem «Kinderfehler».

Wieder ein Einwechselspieler

Nur sechs Minuten nach dem 0:1 glich Alexander Kerschakow aus. Der 31-Jährige, der drei Minuten zuvor eingewechselt worden war, profitierte von einem Durcheinander in der koreanischen Abwehr. Für Kerschakow war es der 26. Treffer im 82. Länderspiel, womit er zum russischen Rekordtorschützen avancierte. Es war aus­ser­dem bereits das zehnte Tor an dieser WM, das durch einen Einwechselspieler erzielt wurde.

Mit Kerschakow und dem ebenfalls eingewechselten Alan Dsagojew kam mehr Schwung ins russische Offensivspiel. Gegen Schluss waren die Russen dem Sieg sogar näher, während vorher das 1:0 der Südkoreaner nicht unverdient gewesen war. Russlands Coach Capello war vor allem damit zufrieden, wie sein Team auf das 0:1 rea­giert hatte. «Das ist wichtig für mich.» Sein Team ist mittlerweile seit elf Spielen ungeschlagen. si

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch