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Kiffer muss ins Gefängnis

Pech gehabt hat ein Winterthurer Ex-Räuber. Weil er gekifft hat und erwischt wurde, muss er eine ehemals bedingte Vorstrafe von acht Monaten absitzen. Das Rauchen von Marihuana gilt heute im Kanton Zürich als Bagatelldelikt. Allerdings ist der Genuss der weichen Drogen immer noch verboten und kann unter gewissen Umständen einschneidende Folgen nach sich ziehen. Dies musste nun auch ein heute 28-jähriger Serbe aus Winterthur erfahren. Da er seine Anträge in letzter Minute zurückzog, wurde er gestern vom Zürcher Obergericht wegen des Besitzes von 46 Gramm Marihuana sowie Eigenkonsums zu einer milden, bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu 30 Franken sowie 600 Franken Busse verurteilt.

Von Vergangenheit eingeholt

Erheblich schwerer wiegen dagegen die Nebenfolgen des rechtskräftigen Verdikts. So muss der ledige Mann wegen Verletzung der Probezeit seine ehemals bedingte Vorstrafe absitzen. Damit wurde er von der Vergangenheit eingeholt und soll jetzt für acht Monate hinter Gitter. Wohlgemerkt für eine Tat, die er vor sieben Jahren begangen hatte. Die Verteidigung hatte bereits vor dem Bezirksgericht Zürich vergeblich einen Verzicht auf den Widerruf verlangt. (ait)

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