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Kilometerlanger Stau auf A1

Luterbach. Nach einem Unfall mit zehn Verletzten auf der A1 bei Luterbach im Kanton Solothurn war die wichtigste Ost-West-Strassenverbindung durch die Schweiz gestern für mehrere Stunden gesperrt.

«Das hätte auch anders ausgehen können», sagte ein Polizeisprecher mit Verweis auf die schweren, in den Unfall auf der A1 verwickelten Fahrzeuge. Auf der Fahrt Richtung Zürich verlor der Lastwagenfahrer nach ersten Erkenntnissen der Solothurner Kantonspolizei die Kontrolle über sein Fahrzeug mit Anhänger und durchbrach kurz nach Mittag bei der Verzweigung Luterbach die Mittelleitplanke. Auf der Gegenfahrbahn stiess er mit einem Sattelschlepper und einem Kleinbus zusammen. Ein weiteres Auto überschlug sich beim Unfall. Der Lastwagen hatte auf seinem Anhänger einen rund 25 Tonnen schweren Steinbrecher geladen, der beim Unfall über die Fahrbahn Richtung Zürich geschleudert wurde.

Beim Unfall wurden 12 Personen verletzt, darunter eine schwer. Drei Kinder, die im Kleinbus unterwegs waren, erlitten leichte Verletzungen. Die meisten konnten das Spital gestern wieder verlassen, darunter auch der 25-jährige Unfallverursacher.

Verkehrschaos verursacht

Für die Bergung der Verletzten standen die Feuerwehr, fünf Ambulanzen, zwei Rega-Helikopter und ein Grossaufgebot der Polizei im Einsatz – insgesamt 80 Personen. Für Angehörige richtete die Polizei eine Hotline ein. Da der Lastwagen und der Anhänger beide Fahrbahnen blockierte, musste die A1 komplett gesperrt werden. Die mehrstündige Totalsperrung der wichtigsten Schweizer Ost-West-Achse löste im Grossraum Solothurn ein Verkehrschaos aus. Die Autos stauten sich auf beiden Seiten der Unfallstelle schon nach kurzer Zeit auf einer Länge von zehn Kilometern und mehr.

Um 17 Uhr konnte der Verkehr in Richtung Bern die Unfallstelle zunächst über den Pannenstreifen passieren. Eine erste Fahrspur der A1 wurde um 18 Uhr freigegeben. Ab 19 Uhr kam auch der Verkehr Richtung Zürich wieder ins Rollen und der Stau löste sich auf. Allerdings war die Unfallstelle nur mit reduzierter Geschwindigkeit befahrbar. Zum Sachschaden konnte die Polizei noch keine Angaben machen. (sda)

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