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Kinder und Eltern wehren sich gegen Aids-Plakate

Seit gestern hängen in der Schweiz neue Plakate für die Aids-Prävention. Eine Gruppe von Jugendlichen und deren Eltern fordern, die Plakate abzuhängen.

Fünf Paare rufen in der neuen Love-Life-Kampagne des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zu lust- und verantwortungsvollem Sex auf. Die Paare wurden im Frühling bei einem Casting ausgewählt und von Starfotografin Diana Scheunemann in eindeutiger Pose abgelichtet. Bereits im Mai nannten Kritiker die Kampagne mit dem Titel «Love life – und bereue nichts» pornografisch (wir berichteten). Nun machen eine Gruppe von 35 Kindern und Jugendlichen und deren Eltern gegen die Plakate mobil. Nach Angaben der Stiftung Zukunft CH ersuchten sie das BAG, die Verbreitung der Plakate sofort zu stoppen. Diese verletzten die schutzwürdigen Interessen von Kindern und Jugendlichen massiv, lautet die Begründung. Falls nötig, will die Gruppe das BAG vor dem Bundesverwaltungsgericht zur Verantwortung ziehen. Den Pornografie-Vorwurf weist das BAG in seiner Stellungnahme zurück. Wenn die Kampagne bei Kindern Fragen auslöse, dann sei dies eine Chance für Eltern, diese altersgerecht zu beantworten.

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