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Kinderumzug bei Frühlingstemperaturen

Heute Nachmittag eroberten die kleinen Närrinen und Narren die Altstadt und schwitzten unter ihren Kostümen. Der Frühling feierte bereits mit.

Um Punkt 14 Uhr ging es in der Steinberggasse los: Nachdem am Sonntag die älteren Narren in der Altstadt regiert hatten, waren heute die Jüngsten dran. Zu Tausenden marschierten Cowboys, Indianer, Prinzessinen auf, aber auch eine als Mini-Bar verkleidete Gruppe zog mit, als es von der Holdergasse weiter zum Unteren Graben über die Stadthausstrasse bis ins Narrendorf ging. Begleitet wurde der bunte Tross unter anderem von der Fakowi und dem Bolli-Böögg. Für lautes Täterää und stimmungsvolle Rhythmen sorgten die Guggen wie den Lindberg Hexen, den Eulachschränzern oder den Kyburggeistern.Höhepunkt war die Prämierung der kreativesten und schönsten Kostüme (siehe Bildstrecke) auf der Bühne im Narrendorf. In der jüngsten Kategorie A, den Kindergärtnern («Gfätti») machten Pinocchio, ein tapferer Ritter und ein Astronaut das Rennen.

Bei den Unterstüflern überzeugten Kermit der Frosch, ein Tulpenmädchen und Babar der Elefantenkönig die Jury um Peter Moll und die Hölloch-Hexen am meisten.Und bei den Mittelstüflern fiel die Wahl auf eine ganze Mini-Bar, zu der sich drei Kinder zusammengeschlossen hatten. Auch eine Meerjungfrau und ein Lego-Mannli kamen der Ehre, die besten Kostüme zu haben, zuteil. Die Konkurrenz war gross: «Viele hätten den Preis verdient», sagt Boll.Einen kollektiven ersten Platz teilten sich die Gruppen, die alle mit dem gleichen Kostüm glänzten. Hier räumten Eisweiher-Pinguine, Eisbären und – jawohl – ein Suhi-Menü ab.Nicht nur das viele Konfetti tanzte den kleinsten Fasnächtler einen Nachmittag lang auf der Nase, auch die Sonnenstrahlen. Den ganzen Tag lang herrschten relativ lauschige Temperaturen von bis zu vierzehn Grad.

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