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Kirche Wila auf Partnersuche

Wila. Die verstärkte Zusammenarbeit unter den Kirchen gab an der Versammlung der Reformierten Kirchgemeinde am Sonntag in Wila am meisten zu reden. Als Kirchenpflegepräsidentin Marianne Heusi vor bald acht Jahren ins Amt gewählt wurde, waren noch gut 70 Prozent der Wilemer reformiert. Heute sind es noch rund 55 Prozent. Dieser Rückgang hat allerdings kaum mit Austritten zu tun. «Es ziehen einfach immer mehr Menschen anderer Konfessionen und Konfessionslose nach Wila», erklärt Heusi. In anderen Teilen des Kantons bilden die Reformierten zudem keine Mehrheit mehr.

Der Kirchenrat erachtet Zusammenschlüsse als sinnvollstes Ziel. Die gewünschte Gemeindegrösse von 5000 Mitgliedern hat allerdings viele erschreckt. Inzwischen wurde das Projekt «KirchGemeindePlus» ins Leben gerufen und Martin Peier als Projektleiter eingesetzt. Diesem sei es ein Anliegen, dass die Gemeinden den Weg zu mehr Zusammenarbeit sorgfältig gestalten können, so Heusi.

Kontakte mit allen Nachbarn

Die Wilemer Kirchenpflege sucht Kontakte zu allen angrenzenden Kirchgemeinden. Noch ist offen, mit wem die Zusammenarbeit verstärkt wird. Die 17 anwesenden Stimmberechtigten zeigten sich in der Diskussion laut Heusi erleichtert, dass die Kirchenpflege nicht einfach den Kopf in den Sand steckt.

Die traktandierten Geschäfte wurden diskussionslos genehmigt: Das Budget 2014 weist bei einem Aufwand und Ertrag von je 433 500 Franken eine ausgeglichene Rechnung auf. Der Steuerfuss bleibt bei 14 Prozent. (fam)

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