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Kirche will Zusammenarbeit ­ mit Laufen intensivieren

Eine Fusion kann sich die Reformierte Kirchgemeinde Feuerthalen vorerst nicht vorstellen. Eine engere Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde Laufen dagegen schon.

Vielfach sind an Gemeindeversammlungen die Informationen der Behörden das spannendste, aber inoffizielle Traktandum. Dies war auch am Freitagabend in Feuerthalen der Fall, als sich Kirchenpflegepräsidentin Hanni Oberhänsli-Frischknecht zur weiteren Entwicklung der Reformierten Zürcher Landeskirche äus­serte. Denn diese steht vor grossen neuen Herausforderungen, indem unter anderem grössere Kirchgemeinden, welche durch Fusionen entstehen sollen, ins Auge gefasst werden.

«Wir haben eine etwas spezi­elle Lage. Einerseits grenzen wir an Deutschland, an den Thurgau und Schaffhausen. Anderseits liegt der Kohlfirst wie ein Riegel vor uns», sagte Kirchenpräsidentin Oberhänsli. Sie machte aber deutlich, dass auch für Feuerthalen gewisse Optionen möglich sind. Vorerst sieht sie in der Fusion bis nach Ben­ken oder Mar­tha­len keine Notwendigkeit. Viel mehr kann sich die Behörde eine engere Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde Laufen vorstellen, um gewisse Syner­gien zu nutzen.

Neue Nutzung für Landstück

Auch bei der Politischen Gemeinde gab es interessante Neuigkeiten. Mit dem Neubau des Zen­trums Kohlfirst hat die Gemeinde einen Landabtausch vorgenommen und kann das Land nach dem Umzug ins neue Heim anderweitig nutzen. Jetzt beschäftigt man sich mit der möglichen Neunutzung, wobei der Gemeinderat ein alters- und familienfreundliches Wohnen bevorzugt. Das Projekt ist mit einem Gestaltungsplan und einer Umzonung verbunden. «Wir wollen dieses Projekt zur Abstimmung bringen und werden im Vorfeld am 2. Juli an einer Informationsveranstaltung dar­über orientieren», hielt Gemeindepräsident Jürg Grau vor den 52 Stimmbürgern fest.

Die Sachgeschäfte wurden von den Stimmberechtigten fast ­ohne Diskussionen und Gegenstimmen durchgewinkt. Die Jahresrechnungen 2013 der drei Güter schlossen jeweils deutlich besser ab als budgetiert, was vielfach auf bessere Steuererträge und zu­gleich einen geringeren Aufwand zurückzuführen ist. Weiter wählten die reformierten Teilnehmer der Gemeindeversammlung das bisherige RPK-Mitglied Paul Gasser zum Präsidenten und auch Wolfgang Pfalzgraf neu in die RPK der Kirchgemeinde. Die beiden Bauabrechnungen über die Kirchensanierung und die Pfarrhausrenovation waren ebenfalls unbestritten. Daneben wurden mehrere Einbürgerungen diskussionslos genehmigt.

Fragen zur Kita

Einzig bei der Schulgemeinde sorgte das Geschäft «Änderung Personalverordnung – Anpassung Gesamtstellenbedarf» für einige Fragen. Für Aufbau und Führung der neuen Kindertagesstätte werden vorerst 600 Stellenprozente benötigt, wobei diese bereits die 2008 für den Kindermittagstisch bewilligten 120 Stellenprozente enthalten. Roland Müller

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