Zum Hauptinhalt springen

«Klar positiver Leistungsausweis»

Subita bietet seit 20 Jahren Aufsuchende Sozialarbeit an. Im halböffentlichen Raum pflegen die zwei Teilzeitangestellten den Kontakt zu Menschen, welche von anderen Stellen kaum erreicht werden: Randständige, Süchtige, Vereinsamte, Menschen auf der Kippe. Sie fallen im Sozialsystem oft durch die Maschen, weil sie – aus Scham oder Unwissen – die zuständigen Stellen nicht kontaktieren, Termine verpassen, Post nicht öffnen, nicht als Telefon gehen. Das Hilfs- und Beratungsangebot von Subita ist konfessionell neutral, freiwillig und die Mitarbeiter unterstehen einer Schweigepflicht. Subita wird, wie die Mobile Jugendarbeit (Mojawi), vom privaten Verein Strassensozialarbeit geführt. Dieser wird von den Landeskirchen sowie mit Spenden und öffentlichen Geldern getragen. Kürzlich empfahl der Stadtrat dem Parlament, die wiederkehrenden Beiträge in Höhe von 95 000 Franken (Subita) und 275 000 Franken (Mojawi) aufgrund des «klar positiven Leistungsausweises» zu verlängern: «Die Mobile Sozialarbeit ist im öffentlichen Raum sodann eine ideale Ergänzung zu den Patrouillen der Stadtpolizei, indem sie präventiv und vermittelnd dar­auf hinwirkt, dass Konflikte im öffentlichen Raum der Innenstadt gar nicht entstehen», schreibt der Stadtrat in seiner Begründung. (mig)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch