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Klares Ja zur Stiftung Pro Sternenberg

Die Gemeinde kann ihr Sondervermögen in der Höhe von 1,9 Millionen Franken auslagern. Das Stimmvolk hat einer neuen Stiftung zugestimmt.

Die drei Legate der Gemeinde Sternenberg können aufgehoben werden. Das gesamte Sondervermögen in der Höhe von 1,9 Millionen Franken wird in die neue Stiftung Pro Sternenberg fliessen. Das Stimmvolk hat eine entsprechende Vorlage gestern an der Urne mit 135 Ja zu 25 Nein deutlich angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 61 Prozent.

Gemeindepräsidentin Sabine Sieber zeigte sich über das Resultat erfreut: «Das ist ein klares Zeichen.» Nun liege es am Stiftungsrat, wie fest die Mittel in Anspruch genommen würden. Der Gemeinderat will laut einer Mitteilung ein Paket mit Anregungen und Wünschen aus den vergangenen Zukunftswerkstätten schnüren und dieses dem Stiftungsrat als kreative Grundlage übergeben. Das Geld soll helfen, das Sternenberger Dorfleben zu erhalten.

Für den Gemeinderat drängte sich die neue Regelung im Hinblick auf die Fusion mit Bauma auf. Die Geldgeschenke haben nämlich einen Haken: Sie müssen verzinst werden. Dank der Stiftungsgründung wird der Finanzhaushalt der Fusionsgemeinde nun vom Zinsaufwand befreit.

Als erster Stiftungsratspräsident wurde Balz Waldvogel gewählt. Neben zwei weiteren Vertretern aus dem Kreis der Begünstigten und je einem Vertreter des künftigen Gemeinderates, des Vereins Pro Zürcher Berggebiet und der Reformierten Kirchgemeinde wacht auch «Sternenberg»-Regisseur Christoph Schaub im Stiftungsrat über das Sondervermögen. (fam)

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