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Klares Zeichen aus Effretikon

winterthur. Mit dem 6:1-Heimsieg über das mitgefährdete Herrliberg hat sich der FC Effretikon etwas aus der Zweitliga-Abstiegszone entfernt.

Der FC Effretikon bleibt in der Rückrunde ungeschlagen und holte im vierten Spiel den zehnten Punkt. Doppeltorschützen waren Gary Gerber und Fabian Danko, dazu trafen Diego Beerle und Adrian Fahrni. Marcel Erismann stand da und strahlte: «Diesen Sieg geniesse ich nun wirklich in vollen Zügen.» Effretikons Trainer sprach von einer «hervorragenden Kollektivleistung. Unsere Effizienz in der ersten Halbzeit war überragend.» Sein Team führte zur Pause 3:0. Kaum angespielt, gelang Gerber das 1:0. Herrlibergs Reaktion liess nicht auf sich warten, doch Keeper Manuele Rampa wehrte alle Versuche ab. Die Effretiker gewannen viele Zweikämpfe und kombinierten über mehrere Stationen. Und sie brillierten mit grosser Effizienz: Beerle schoss das 2:0 (18.) und Danko kurz vor der Pause das 3:0. Gerber und Danko erhöhten. In der 89. Minute glückte Herrliberg das Ehrentor. Den Schlusspunkt einer Galavorstellung setzte Fahrni mit dem 6:1. Mit der besten Saisonleistung deklassierte Effretikon den Gast. Die «Nicht-Absteigbaren» haben ein klares Zeichen an die Konkurrenz im Abstiegskampf abgegeben. Möglichen Sieg verpasst Ein 1:1 gabs zwischen dem SC Veltheim und Wetzikon. Die Trainer Raffael Reinhard, der auch für nächste Saison einen Vertrag beim SC Veltheim besitzt, und Markus Kuster konnten mit der Punkteteilung nicht ganz zufrieden sein. Reinhard sprach von «grossem Aufwand, aber wenig Ertrag». Die Platzherren dominierten, schafften aber nicht den angestrebten Sieg gegen den angeschlagenen Gegner. Sie gingen dank eines Foulpenaltys in Führung. Assistenztrainer Bruno Sutter war im Strafraum gelegt worden, Captain Yanick Grubenmann verwandelte stilsicher (33.). Erneut kurz vor der Pause kassierte der SC Veltheim einen unnötigen Gegentreffer. Die Kon­zen­tra­tion stimmte offensichtlich nicht, zudem geschah ein Stellungsfehler und dann wurde auch noch Keeper Matthias Pfister, der als A-Junior zu seinem Zweitliga-Debüt kam, auf dem falschen Fuss erwischt. Pfister, der anstelle des ferienabwesenden Kevin Müller im Tor stand, zeigte im zweiten Abschnitt zwei überragende Paraden und rettete am Schluss dem Heimklub den einen Punkt. Über 90 Minuten dominierte Veltheim, konnte aber nach dem Seitenwechsel trotz vielversprechenden Möglichkeiten den zweiten Treffer nicht landen. In der 93. Minute hatte Stan Freid den Matchball auf dem Fuss, reüssierte diesmal aber nicht. «Betrachte ich die momentane Konstellation in unserer Gruppe, muss ich am Ende mit dem einen Punkt wohl zufrieden sein», sagte Reinhard. «Aber wenn ich das gesamte Spiel betrachte, ist dieses Unentschieden eher eine Enttäuschung.» 50 Minuten sind zu wenig Die Tössfelder unterlagen in Dübendorf 2:6 (0:1). Gleich nach dem Anpfiff fiel der erste Gegentreffer. «Unglaub- lich», schüttelte Trainer Samir Besic den Kopf. «Wir waren nicht präsent, als es losging.» Zur Überraschung vieler fing sich der abgeschlagene Tabellenletzte schnell und konnte das Spiel die folgenden 50 Minuten lang offenhalten. Nach dem Seitenwechsel gelang durch Oliver Rogers gar der Ausgleich. Kurz dar­auf aber der neuerliche Rückstand: Fabio Urbano liess den Ball fallen. «In dieser Phase fehlte uns eindeutig der Siegeswille», bemängelte Besic. Seine Truppe kassierte innerhalb von knapp vier Minuten gleich drei weitere Gegentreffer. Erst in der Schlussminute konnte Marco Chiga auf 2:6 verkürzen. Der Interimstrainer des FC Tössfeld will noch keinesfalls aufgeben, auch wenn die Lage immer auswegloser wird. Tössfeld kann aufgrund der Tabellenkonstellation bereits mit der Planung der nächsten Saison in der 3. Liga starten. Besic will mit dem Verein bald zusammensitzen und die aktuelle Lage sowie die sportlichen Perspektiven und Möglichkeiten besprechen. Den Gegner aufgebaut Bassersdorf unterlag in Beringen 0:2. Das Treffen war im ersten Abschnitt höchst ausgeglichen und widerspiegelte sich im Pausenresultat (0:0). «Wir waren im Abschluss zu wenig resolut. Uns fehlte die Effizienz», sagte Spielmacher Marco Tanner zur ersten Halbzeit. Nach einer Stunde liess Bassersdorf seine Konsequenz etwas vermissen und baute so den Gegner auf. Beringen bekam nun mehr Spielraum, nutzte die Nachlässigkeiten gleich aus und erzielte das 1:0. Trotz vielversprechenden Möglichkeiten blieb Bassersdorf im Abschluss erfolglos. Tanner wertete den Auftritt trotz der Niederlage als «gar nicht mal so schlecht». (hmi)

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