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Klassen und Sprachen

Die Bildungskommission des Ständerats hat Entscheide zum Thema Fremdsprachenunterricht gefällt.

Die Frage des Fremdsprachenunterrichts treibt derzeit die Politik um. Die Bildungskommission des Ständerats (WBK) hat an ihrer letzten Sitzung gleich mehrere Entscheide zu dem Thema gefällt. Dabei will sie die Verwaltung den Spielraum des Bundesrats ausloten lassen. Dazu hat sie einen Bericht bestellt, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Bereits angehört hat sie den Basler Regierungsrat Christoph Eymann. Die von ihm präsidierte Erziehungsdirektorenkonferenz hatte sich Ende Oktober gegen eine Intervention des Bundes im Sprachenstreit ausgesprochen. Die WBK unterstützt diese Haltung. Ihrer Meinung nach komme dem Bund bei der Einhaltung der Bildungsverfassung nur eine subsidiäre Kompetenz zu. Die WBK hat auch beschlossen, eine vom Nationalrat stillschweigend angenommene Motion zur Förderung von zweisprachigen Schulen zu unterstützen. Mit dem Vorstoss verlangt die Bündner SP-Nationalrätin Silvia Semadeni, dass der Bundesrat mit den Kantonen eine Strategie erarbeitet, mit zweisprachigen Klassen die Landessprachen ausserhalb ihres traditionellen Territoriums zu fördern.

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