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Klub- und Familieninteressen verknüpft

DIETLIKON. Neben Kommunen und Gewerbetreibenden entdecken vermehrt auch Frauen die Vorzüge eines Pick-ups. Mit dem neu importierten SsangYong Actyon aus Korea lässt sich weit mehr als die obligaten Wochenendeinkäufe erledigen.

Noch verkauft SsangYong in der Schweiz trotz des erstaunlichen Preis-Leistungs-Verhältnisses erst etwa so viele Autos wie Ferrari auf einem fast zehnmal höheren Preisniveau. Die Zeichen stehen aber gut, dass sich das bald ändern könnte. Der kleinste koreanische Hersteller steht nach turbulenten Zeiten wieder auf festen Füssen und bringt interessante Fahrzeuge mit attraktiven Preisen nach Europa. Gleichzeitig verdichtet die Schweizer Importgesellschaft mit dem früheren Skoda-Mann Robert Stoepman an der Spitze gezielt das Händlernetz. Fast 50 offizielle Betriebe sind es landesweit bereits und doppelt so viel könnten es werden mit dem Ziel, möglichst rasch die Grenze von 1000 Neuwagen im Jahr zu erreichen.

Zugpferd der aktuellen SsangYong-Palette ist der von Giorgio Giugiaro mitgestylte Korando der jüngsten Generation mit 144 Neuimmatrikulationen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Daneben sind noch 54 Rexton II und zwei ältere Rodius verkauft worden. Als viertes Nischenmodell können die Händler in Erwartung eines komplett neuen Allradlers neu auch die zweite Auflage des Actyon Sports anbieten. Der vielseitig verwendbare Viertürer-Pick-up mit bis zu fünf Sitzplätzen wird von einem überar­bei­te­ten Zwei-Liter-Dieselmotor mit 155 PS und einem maximalen Drehmoment von 360 Newtonmetern angetrieben, der jederzeit und mit dem elektrisch zuschaltbaren Allradantrieb überall ein flottes Vorankommen garantiert.

Der Fahrkomfort in der geräumigen Doppelkabine ist zwar nicht mit dem in einer Reiselimousine zu vergleichen, erlaubt es aber problemlos, auch längere Strecken unter die Räder zu nehmen. Sind die befahrenen Strassen in einem normalen Zustand, werden nur die Hinterräder des fast fünf Meter langen Pick-up angetrieben. Werden die Verhältnisse etwas schwieriger oder geht es gar ins Gelände, muss der Fahrer das Allradsystem aktivieren. Manuelle Eingriffe braucht es auch beim Einsatz des speziellen Wintermodus zum Anfahren auf Schnee oder Eis sowie beim Sechs-Gang-Automatikgetriebe, das mit einem Aufpreis von 3000 Franken angeboten wird. Gewöhnungsbedürftig dabei sind die unauffällig kleinen und ungewohnt montierten Bedienungsschalter.

SsangYongs Jüngster wird mit Heckantrieb in der offiziellen Preisliste seit dem 1. Juli bereits für 24 900 Franken angeboten, das vorzüglich ausgestattete Topmodell Sapphire mit Allradantrieb und Untersetzung für 32 900 Franken. Darin inbegriffen sind ESP, Ledersitze, elektrische Sitzverstellung, die automatische Klimaanlage und die wegen der schwer abschätzbaren Aussenmasse nützliche Einparkhilfe hinten.

Als aufpreispflichtige Optionen gilt es neben dem Automatikgetriebe höchstens noch das elektrische Schiebedach, 18-Zoll-Aluminiumfelgen oder die Metallicausführung ins Auge zu fassen. Die Vorteile der rund zwei Quadratmeter grossen, mit Kunststoff beschichteten Ladefläche sind spätestens dann auszumachen, wenn plötzlich das aufgestaute Altglas aus dem Keller verschwunden ist, der Rasenmäher vom längst fälligen Service profitiert hat und auch wieder ausreichend Cheminéeholz zur Verfügung steht. Das Öffnen der Heckklappe ist völlig problemlos und erleichtert das Beladen sperriger Güter. Bei den Verwendungszwecken ganz oben stehen aber die Bedürfnisse aktiver Winter- oder Sommersportler. Diese finden nicht nur für ihre Geräte, sondern auch für sich selbst viel Platz. Der Actyon Sports ist für den Vereinsanlass ebenso geeignet wie für den Gruppenausflug und die Familienferien.

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