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Knacknuss für FDP, GLP und SVP

Die Abschaffung der Kirchensteuerpflicht für Firmen spaltet vor allem die FDP, die GLP und die SVP. Klar gegen die Abschaffung sind CVP und EVP, was sich mit ihrer Nähe zu den anerkannten Landeskirchen erklärt. Die EDU hingegen befürwortet die Initiative. Auch hier dürfte die Affinität zu freikirchlichen Kreisen ausschlaggebend sein. Die Nein-Parole vertreten SP und Grüne. Trotz Sympathien zu weiteren Schritten in Richtung Trennung von Kirche und Staat gewichten sie den Wert der von den Kirchen erbrachten gesamtgesellschaftlichen Leistungen höher.

Stimmfreigabe hat die GLP beschlossen. Das hält aber die Zürcher Ständerätin Verena Diener nicht davon ab, die In­itia­ti­ve zu bekämpfen. Die FDP hat knapp die Ja-Parole beschlossen. Für diese stehen Nationalrat Ruedi Noser und die Zürcher Gemeinderätin Tamara Lauber ein. Die Gegenposition vertreten bekannte Freisinnige wie Martin Vollenwyder,Thomas Wagner und Lukas Briner, ebenso die Kantonsratsmitglieder Urs Lauffer,Martin Farner und Regine Sauter. Auch die FDP-Frauen haben die Nein-Parole herausgegeben.

Noch keine Parole hat die SVP. Im Kantonsrat enthielt sie sich der Stimme. Man dürfe christliche Kirchen nicht weiter schwächen und das Feld andern Religionen überlassen, lautete ein Argument. Gegen die In­itia­ti­ve engagiert sich Martin Arnold, Ex-Geschäftsleiter des kantonalen Gewerbeverbandes. Nationalrat Gregor Rutz wirbt hingegen im Ja-Komitee. Die BDP lehnt die In­itia­ti­ve ab. (tsc)

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