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Komasaufen ist rückläufig

Das Komatrinken unter Jugendlichen nimmt ab, ist aber noch immer besorgniserregend häufig.

Obwohl die Zahlen positiv klingen, geben Fachleute keine Entwarnung. Jährlich werden noch immer 25000 Personen wegen Alkoholproblemen im Spital behandelt. Aber: Seit dem Höchststand 2008 nimmt die Zahl der wegen Alkoholvergiftung stationär behandelten Personen in allen Altersgruppen stetig ab. Das zeigt eine gestern von Sucht Schweiz veröffentlichte Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit. Am stärksten ist die Abnahme mit 19 Prozent bei den 10- bis 23-Jährigen. Die Anzahl liegt in dieser Gruppe aber noch immer 60 Prozent über dem Stand von 2003 und ist damit laut Sucht Schweiz «besorgniserregend hoch». Alkoholvergiftungen sind aber kein Jugendproblem. Nur neun Prozent der Patienten, die deshalb hospitalisiert werden, sind jünger als 24 Jahre.

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