Zum Hauptinhalt springen

Komitee warnt vor «Neidsteuer»

Zürich. Das Komitee «Nein zur Neidsteuer» warnt vor einer Annahme der Juso-Volksin­itia­ti­ve «Gegen Steuergeschenke für Superreiche (Bonzensteuer)». Die Initiative, über die kantonal am 9. Juni abgestimmt wird, gefährde den sozialen Frieden, teilte gestern das Komitee mit, dem Vertreter aller bürgerlichen Parteien angehören.

Selbstverantwortung und Leistung dürften nicht bestraft werden. Das heutige Vermögenssteuersystem sei ausgewogen, habe sich bewährt und werde politisch breit getragen, sagte Martin Arnold, KGV-Geschäftsführer und SVP-Kantonsrat. Die «sozialistische Neidsteuer» gefährde den sozialen Frieden. Bei Annahme der In­itia­ti­ve würde der Kanton Zürich gesamtschweizerisch zu den Kantonen gehören, die hohe Vermögen am stärksten besteuern. Dies könne dazu führen, dass der Kanton von guten Steuerzahlern gemieden oder gar verlassen werde, befürchtet das Komitee. Schaden würde die «Bonzensteuer» laut Komitee auch den Rentnerinnen und Rentnern sowie den KMU. Die Volksin­itia­ti­ve verlangt, Vermögen von mehr als zwei Millionen Franken seien höher zu besteuern. Die Steuern würden so um bis zu 50 Prozent steigen. (sda)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch