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Kommission soll Behörde ablösen

Elsau. Die Els­au­er Stimmbürger haben am 24. November an der Urne über eine Teilrevision der Gemeindeordnung zu befinden. Auslöser dafür ist das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht. So ist für das gesamte Vormundschaftswesen seit Anfang Jahr nicht mehr die Els­au­er Sozialbehörde, sondern die neue Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Winterthur-Andelfingen mit Sitz in Winterthur zuständig. Dadurch fällt ein erheblicher Teil der Arbeit der lokalen Sozialbehörde ersatzlos weg, wie der Gemeinderat mitteilt. Die Organisation auf der Verwaltung sei bereits angepasst worden, nun gelte es dem veränderten Umfeld auch auf der politischen Ebene Rechnung zu tragen.

Der Gemeinderat schlägt dabei einen Mittelweg vor: Er will die Sozialbehörde auflösen. Dafür soll aber neu eine Sozialkommission eingesetzt werden. Diese umfasst neben dem Sozialvorsteher noch zwei weitere Mitglieder des Gemeinderates. Die neue Kommission hat keine selbstständige Verwaltungsbefugnis mehr. Sie wird vom Gemeinderat mit den nötigen Kompetenzen ausgestattet, damit sie die Aufgaben im Fürsorgebereich weitestgehend selbstständig erbringen kann.

«Behörde wäre überdotiert»

Diese Variante weise das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis auf, ist der Gemeinderat überzeugt. Eine weiterhin selbstständige Sozialbehörde, die zwingend fünf Mitglieder umfasst, sei dagegen personell überdotiert und würde hohe Kosten verursachen. Eine ersatzlose Streichung der Sozialbehörde wird ebenfalls nicht als sinnvoll erachtet, weil dann dem Gemeinderat eine grosse Geschäftslast übertragen würde. (fam)

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