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Kopenhagen zeigt, wie es geht

Kopenhagen gilt als Veloparadies: Jeder dritte Verkehrsteilnehmer ist auf zwei Rädern unterwegs. Breite, vom restlichen Verkehr abgetrennte Fahrspuren und eine grüne Welle an den Ampeln ermöglichen in der ganzen Stadt ein schnelles und sicheres Vorankommen. Damit Pendler auch auf Strecken von 7 bis 15 Kilometern das Velo nehmen, wird das System nun in die Vororte erweitert. 26 Schnellstrassen mit einer Gesamtlänge von 300 Kilometern sind geplant. Kreuzungen gibt es dort kaum, Autos gar keine, dafür Luftpumpen alle 1,6 Kilometer. In London will Bürgermeister Boris Johnson mit zwölf sogenannten Cycle Superhighways nachziehen. Vier sind bereits gebaut. Sie sind durch blaue Farbe am Boden leicht erkennbar, in der Regel aber nicht baulich vom Restverkehr getrennt. Das rächt sich: Oft sind sie von Autos und Bussen belegt. «Nichts als blaue Farbe», höhnen deshalb manche Londoner. Johnsons «Cycle Revolution» ist also noch nicht am Ziel, aber immerhin angerollt. (mig)

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