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Kristallnacht-Twitterer angeklagt

Der ehemalige SVP-Politiker, der im Sommer 2012 wegen eines muslimfeindlichen Tweeds bekannt worden ist, muss sich vor Gericht verantworten.

Der Verfasser des Kristallnacht-Tweets wird sich vor Gericht für seine Äusserungen verantworten müssen. Wie die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich heute mitteilt, hat sie am 16. Dezember Anklage gegen den Twitterer erhoben. «Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, durch den Kristallnacht-Tweet und weitere in diesem Zusammenhang auf Twitter veröffentlichte Kurznachrichten die muslimische Volksgruppe und die islamische Glaubensgemeinschaft in einer gegen die Menschenwürde verstossenden Weise herabgesetzt und den Völkermord an den europäischen Juden als gerechtfertigt dargestellt zu haben», schreibt die Staatsanwaltschaft zur Begründung. Sie beantragt eine bedingte Geldstrafe von 10'800 Franken und eine Busse von 2‘000 Franken. Der ehemlige SVP-Politiker hatte im Juni 2012 auf Twitter geschrieben: «Vielleicht brauchen wir wieder eine Kristallnacht … diesmal für Moscheen.» Nachdem verschiedene Medien über den Tweed berichtet hatten, löschte er diesen wieder und bestritt zunächst, ihn geschrieben zu haben. Später entschuldigte er sich für seine Aussagen.

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