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Kritik an Veranstalter

Das Organisationskomitee der Europameisterschaften in Zürich um CEO Patrick Magyar hat sich für die am Mittwoch aufgetretenen Pannen entschuldigt. Messfehler im Weitsprung hatten vor allem im deutschen Lager für Ärger gesorgt.

Wegen Sturm und Regen war es zu einer Verzögerung von einer knappen Stunde im Zeitplan gekommen, was zu leicht chaotischen Zuständen führte und bei einigen Athleten für Verwirrung sorgte. «Der hohe Druck, bedingt durch die besondere Si­tua­tion und die kurzfristig beschlossenen Zeitplanänderungen, hat in einzelnen Fällen leider zu menschlichem Fehlverhalten geführt», liess Magyar gestern in einer Pressemitteilung verlauten.

«Die Organisatoren entschuldigen sich in aller Form für diese Vorkommnisse, bitten jedoch in Anbetracht der ausserordentlichen Umstände um Verständnis», hiess es weiter. Der Wind, der am frühen Mittwochabend mit bis zu 90 km/h durch das Letzigrund und über die Einlaufanlage Sihlhölzli fegte, stellte die Kampfrichter und die Volunteers vor grosse Herausforderungen.

Für Ärger sorgten im deutschen Lager technische Probleme bei der elektronischen Weitenmessung. Im Weitsprungfinal der Frauen wurde der erste Sprung der deutschen Meisterin Melanie Bauschke zuerst fälschlicherweise mit 6,79 m angegeben, ehe nach einem Protest des schwedischen Verbands die Weite später auf 6,55 m korrigiert wurde, womit Bauschke aus den Medaillenrängen fiel. Auch in anderen Disziplinen hatten Softwarefehler zu Problemen geführt. si

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