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KSW will mit Gewinn Eigenkapital aufstocken

Das Kantonsspital Winterthur hat im Jahr 2012 erneut mehr Patienten aufgenommen. Insgesamt wurden 24'517 Personen stationär behandelt, das sind 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Spital erwirtschaftete einen Gewinn von 22,2 Millionen Franken.

Der Ertrag nahm gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Prozent auf 386,6 Millionen Franken zu, wie das KSW heute mitteilte. Die Ertragssteigerung sei der Zunahme von stationär behandelten zusatzversicherten und ambulanten Patienten zu verdanken. Demgegenüber stieg der Betriebsaufwand um vergleichsweise geringe 4,7 Prozent auf 364,1 Millionen Franken. Der Spitalrat beantragt, den daraus resultierenden Jahresgewinn dem Eigenkapital zuzuweisen. Die seriöse Vorbereitung auf die neue Spitalfinanzierung habe sich ausgezahlt. Das KSW stehe heute als Unternehmen gut da. Damit dies so bleibe, müsse das KSW wettbewerbsfähig bleiben und benötige mehr Handlungsfreiheit. Dem Regierungsratsentscheid, das KSW in eine AG umzuwandeln, steht die Spitalleitung deshalb positiv gegenüber. Da die Spitäler mit der neuen Spitalfinanzierung Investitionen und den Unterhalt der Gebäude selbst finanzieren müssen, kommt dem Eigenkapital gemäss KSW eine neue Bedeutung zu. Da auch Verluste aus eigenen Mitteln zu decken wären, habe der Spitalrat das Ziel formuliert, die Eigenmittel auf ein Niveau zu erhöhen, wie es «bei gesunden Unternehmen üblich ist». Derzeit liege die Eigenkapitaldeckung bei sehr niedrigen 13 Prozent, heisst es in der Mitteilung. Das Spital werde deshalb auch in den kommenden Jahren darauf angewiesen sein, den Gewinn für die Sicherstellung von Infrastrukturprojekten zu verwenden.

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