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Kulinarische Grenzgänge

Am Untertor duftet es zurzeit nach Öpfelchüechli, Most, Käse und frisch Geräuchertem. Direktvermarkter aus dem Thurgau bieten noch bis Samstag ihre Ware am Herbstmarkt feil.

Marlies und Hans­ueli Enz aus Siegershausen machen zum ersten Mal am Thurgauer Herbstmarkt mit. Sie sind dem Aufruf in einer Fachzeitschrift gefolgt, in dem Anbieter von Thurgauer Spezialitäten gesucht wurden. An ihrem Stand gibt es allerlei getrocknete Früchte und getrocknetes Gemüse zu entdecken, die Palette reicht von Erdbeeren über Stachelbeeren und Mandarinen bis hin zu Zwiebeln, Lauch und Peperoni. Die Früchte sind als Snack gedacht, für das Gemüse kennt Marlies Enz allerlei Rezepte: «Die verrate ich den Kunden gern, aber ich dränge mich nicht auf.» Schon zum 13. Mal dabei ist Brigitte Keller von Klosterladen der Kartause Ittingen. In dieser Zeit habe sich so etwas wie eine Stammkundschaft herausgebildet. Das sagt auch Adelheid Gsell aus Winden, die zum vierten Mal in Winterthur geräucherte Pouletbrüste vom eigenen Hof und geräucherten Fisch verkauft, den ihr Vater, ein Berufsfischer, aus dem Bodensee geholt hat. Von jeder Ware liegen Kostproben bereit. «Im Gegensatz zu den Zürchern sind die Winterthurer sehr anständig, wenn es ums Probieren geht», sagt sie lachend. Zu degustieren gibt es an fast allen Ständen etwas. Der Markt liefert einen guten Überblick über das kulinarische Schaffen in unserem Nachbarkanton und ist ganz sicher einen Besuch wert.

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