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Kunst, Kommerz und Glamour

Mit einem Lob auf den «frischen, innovativen» Geist der noch jungen Veranstaltung hat Bundesrat Alain Berset gestern Abend das 9. Zurich Film Festival (ZFF) eröffnet. Der Kulturminister nahm in seiner Rede implizit das Vorurteil auf, das Zurich Film Festival sei das «kommerzielle» und das Festival del film Locarno das «künstlerische» Filmfestival. Kunst und Kommerz schlössen sich nicht aus, sagte er – und der Stadt Zürich sei es auch immer wieder gelungen, den angeblichen Widerspruch zu überwinden.

Lob für Tim Bevan

Als Beispiel für die Vereinbarkeit von Kunst und Kommerz nannte Berset den Produzenten Tim Bevan, der am ZFF für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird: Seine Firma Working Title Film produzierte Filme wie «Fargo» oder «Four Weddings and a Funeral». Bevan hat auch den Eröffnungsfilm «Rush» produziert. Dessen Hauptdarsteller Daniel Brühl schritt vor der Eröffnungsgala ebenso über den grünen Teppich wie «Rush»-Drehbuchautor Peter Morgan, der Filme wie «The Queen» und «Frost/Nixon» mitverantwortet hat. Ebenfalls zu den geladenen Gästen gehörten die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch, die das Grusswort der Stadt überbrachte, die Nationalräte Filippo Leutenegger und Matthias Aebischer, aus der Filmbranche unter anderen Bettina Oberli, Michael Steiner, Markus Imboden und Stefan Haupt.

Neben dem Eröffnungsfilm ­wurden gestern auch erste Wett­bewerbsbeiträge gespielt, so «La Bataille de Solférino», der «heimliche Eröffnungsfilm» der französischen Filmemacherin Justine Triet. Weiter liefen auch die Doku-Komödie «The Manor», die Dokumentation «Die Familie» und der österreichische Beitrag «Talea». (sda/red)

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