Zum Hauptinhalt springen

Labitzke-Besetzer widersetzen sich

Zürich. Die Besetzer des Labitzke-Areals in Zürich wollen sich gegen ihre Vertreibung wehren. Die Immobiliengesellschaft Mobimo hat gestern die Baupläne für das Areal in Altstetten vorgestellt. Die Besetzer haben sich zu der Veranstaltung selbst eingeladen und eine Stellungnahme verlesen.

Mobimo schreibt nun, sie suche den Dialog mit den Besetzern. Diese könnten unter Auflagen bis Frühjahr 2014 bleiben. Sie vertraut darauf, dass sich die Aktivisten ans Gesetz und an die getroffenen Abmachungen halten, Lärmvorschriften beachten und der Mobimo AG jederzeit Zugang zum Areal für Rückbau- und Sanierungsarbeiten gewähren. Die Aktivisten wollen auf dem Areal bleiben. Während 25 Jahren habe sich ein einmalig lebendiger Mikrokosmos gebildet, der nun der Immobilienblase geopfert werden solle. Damit gehe ein weiterer Freiraum verloren. Es handle sich um ein klassisches Beispiel von «Abriss auf Vorrat».

Auf dem Gelände der ehemaligen Farbenfabrik in Altstetten sollen acht Häuser gebaut werden. Den Wettbewerb für das Bauprojekt konnten Annette Gigon/Mike Guyer Architekten für sich entscheiden. Der Entwurf sei ein sehr kreatives, aussergewöhnliches und gut auf den speziellen Ort zugeschnittenes Projekt, lobte die Jury. Vorgesehen sind auf dem Z-förmigen Gelände acht unterschiedlich grosse und hohe Gebäude. Zwei 15-geschossige Wohntürme mit 45 Metern Höhe liegen an den Enden der Häuserkette. Insgesamt gibt es 245 Wohnungen mit 25 verschiedenen Wohnungstypen. Die meisten davon sind mittelpreisige 2,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen. Ausserdem sind Flächen für Gewerbe und Läden sowie zwei Cafés vorgesehen. (sda)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch