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Lakers: Das seltene Glücksgefühl

RAPPERSWIL. Die Kloten Flyers hatten bis zur Playout-Halbfinalserie gegen Langnau warten müssen, um im Jahr 2013 erstmals zwei Siege in Folge zu feiern – es wurden dann vier in Serie zum 4:1 und ins gute Saisonende. Eine letzte ähnliche Erfolgssträhne hatten die Flyers in der Woche vor Weihnachten erlebt. Die Rapperswil-Jona Lakers müssen im Kalender noch viel weiter zurückblättern, um die Daten zu ermitteln, an denen ihnen das gelungen war, was sie im Playout-Final gegen Langnau am Donnerstag und Samstag erreichten: zwei Siege in Folge. Am 12. Oktober 2012 ein 5:3 gegen Ambri, am 13. Oktober 2012 ein 6:5 nach Penaltyschiessen gegen Zug. Und dann, nach mehr als vier Monaten also, das 4:3 am Donnerstag in Langnau und das 4:3 nach Verlängerung am Samstag. Damit sind die St. Galler wieder im Geschäft (2:1-Führung in der Serie), sie korrigierten ihren Fehlstart. Und sie können nun wie Kloten zwei weitere Erfolge anfügen und sich retten. Das sind die rein mathematischen Voraussetzungen. Wer aufs Spielfeld schaut, der meldet gewisse Zweifel an einem Durchmarsch der Lakers mit Trainer Anders Eldebrink an. Zwei «Altstars» wie Loic Burkhalter und Michel Riesen erscheinen kraft- und ener­gie­­los. Und die Verteidigung hält so ziemlich jede negative Überraschung bereit, die man sich in den wildesten Träumen ausmalt. Schwaches Zweikampfverhalten, keine schnellen Beine, kein Gespür für die Si­tua­tion – Eldebrink wird auch heute wieder vor allem am besseren Spiel in der eigenen Zone arbeiten müssen. Und dar­auf hoffen, dass seine vierte Linie (drei Tore) ihre Form hält. Und die Langnauer? Die haben nun ein Torhüterproblem. Denn ihr Remo Giovannini, Held der ersten Partie in Rapperswil, ist zu einem normalen Schlussmann geworden. Thomas Bäumle, der im Heimspiel begann, nach dem 0:3 aber ausgewechselt wurde, ist weniger gut als angenommen –und schon in der Klotener Serie ist er mit jedem Spiel ein bisschen schwächer (oder müder) geworden. Am Samstag machten die Langnauer noch ein grosses Geheimnis daraus, wer den Match im Tor beginnen würde. Ab Dienstag spielt das alles keine Rolle mehr. Denn der konstanteste Goalie in diesem «Final» spielt für die andere Mannschaft und heisst David Aebischer. (jch)

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