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Laubholzbock: Nun klettern die Baumpfleger auf die Bäume

In der Stadt ist eine Fläche von rund ein Quadratkilometer vom Laubholzbock «bereinigt» - die Stadt geht davon aus, dass auch künftig weitere Käfer gefunden werden.

Eine Woche nach Aufnahme der Bekämpfungsmassnahmen gegen den Asiatischen Laubholzbockkäfer ist ein rund ein Quadratkilometer grosses Gebiet «bereinigt», teilt die Stadt mit. Die Zahl der aufgefundenen Käfer habe sich bei 140 stabilisiert. Vereinzelt müssten noch kleinere Bäume sicherheitshalber gefällt werden, weil die Suchhunde darauf angesprochen hätten. Die Stadt bezeichnet das rund ein Quadratkilometer grosse Gebiet, die sogenannte «Fokuszone» als «wahrscheinlich käferfrei». Allerdings sei davon auszugehen, dass durch die ausgeflogenen Weibchen bereits wieder Eiablagen an Bäumen und grösseren Gehölzen stattgefunden haben.

Spürhunde alle zwei Monate im Einsatz

Ab Montag soll deshalb nach den bisherigen Sucharbeiten und notfallmässigen Rodungen eine dritte Phase der Überwachung beginnen. Speziell ausgebildete Baumpfleger werden sämtliche Bäume in der Fokuszone erklettern und auf allfälligen Befall minutiös absuchen. Das gesamte Gelände werde nun alle zwei Monate durch die Suchtrupps mit ihren Spürhunden überprüft: Die Hunde könnten zwar Eiablagen kaum aufspüren, sobald aber die Larven mit ihrem zerstörerischen Frass im Holz des Baumes beginnen, steige die Trefferquote. Weiter geht gemäss Angaben der Stadt auch die Suche nach Verpackungsholz, welches direkt oder indirekt aus China eingeführt wurde und im Stadtgebiet lagert. Weiterhin darf kein Schnittgut von Gehölzen aus der Fokuszone abtransportiert werden; dies wurde mittlerweile vom Kanton amtlich verfügt. Die neu eingerichtete Sammelstelle an der Sulzerallee/Ida-Sträuli-Strasse bleibt in Betrieb. Sie ist jeweils werktags und samstags von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

Keine weiteren Fälle im Kanton bekannt

Im Kanton Zürich sind ausserhalb des Gebiets in Winterthur keine weiteren Asiatischen Laubholzbockkäfer gefunden worden. Diverse Verdachtsfälle wurden der kantonalen Fachstelle für Pflanzenschutz gemeldet, haben sich aber nicht erhärtet. (red)

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