Zum Hauptinhalt springen

Lausanne fehlt noch ein Sieg für die NLA

LAUSANNE. Die SCL Tigers, 1998 in die National League A aufgestiegen, sind im vierten Match der Ligaqualifikation noch weiter ins Elend gerutscht: Sie unterlagen in Lausanne dem B-Meister 1:3 (0:1, 0:0, 1:2), mit dem gleichen Ergebnis liegen sie in der Serie zurück. Das heisst: Noch eine Niederlage, und die Langnauer sind ein NLB- Team; noch ein Sieg für Lausanne, und die Waadtländer steigen wieder in die höchste Spielklasse auf, die sie 2005 hatten verlassen müssen.

Den Langnauern hat zumindest gestern der Trainerwechsel von Alex Reinhard zu den Legenden Köbi Kölliker und Fredy Bohren nichts gebracht. Sie starteten zwar nicht schlecht, aber sie kassierten gleich im ersten Unterzahlspiel den ersten Treffer. Thomas Déruns erzielte ihn. Ab diesem Tor (8. Minute) waren die Lausanner das bessere Team, mit dem nicht unwichtigen Manko allerdings, dass sie mit ihren Torchancen höchst fahrlässig umgingen. Deshalb durfte Langnau lange auf einen «Lucky Punch» hoffen. Im Powerplay nach 50 Minuten gelang Adrian Brunner denn auch der Ausgleich, aber nur drei Minuten später führten die Lausanner wieder (Ralph Stalder). Eliot Berthon mit einem Sprint übers ganze Feld besorgte die Entscheidung zum elften Heimsieg der Lausanner in den letzten zwölf Partien in der Malley-Halle, die gestern erneut ausverkauft war (9244 Zuschauer).

Neben den zwei neuen Trainern gab es bei Langnau Wechsel im Tor und bei den Ausländern. Damiano Ciaccio, die Leihgabe vom HC La Chaux-de-Fonds, hielt lange gut. Mit Mark Popovic kam ein ausländischer Verteidiger ins Team, ihm musste Kurtis McLean weichen. Das brachte wenig, der «kleine psychologische Vorteil», wie Lausanne-Coach Gerd Zenhäusern schon vor dem Spiel wertete, lag tatsächlich weiter bei seinem Team. (red)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch