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Lazio scheitert an Fenerbahçe

Rom/MOSKAU. Vladimir Petkovic ist mit Lazio Rom in der Europa League nach einem erstaunlichen Parcours und Siegen gegen zwei Bundesligisten (Mönchengladbach, VfB Stuttgart) im Viertelfinal an Fenerbahçe Istanbul gescheitert. Das 1:1 im Heimspiel reichte nicht. Zu schwer wog das 0:2 aus dem Hinspiel, zumal die Italiener die Aufholjagd ohne die Unterstützung ihrer Tifosi inszenieren mussten. Die Uefa hatte Lazio nach rassistischen Auswüchsen in der Kurve mit zwei Stadionsperren belegt.

Gleichwohl setzte Lazio die Türken permanent unter Druck – und war im Fahrplan, als Senad Lulic nach einer Stunde das 1:0 erzielte. Der frühere Bellinzona-, GC- und YB-Spieler traf nach einer Flanke von Antonio Candreva mit einem Kopfball aus sieben Metern. Die Hoffnung von Lazio währte indes nur eine Viertelstunde, dann schoss Erkin das wichtige Auswärtstor. Fenerbahçe war vor dem Treffer in der 75. Minute nie gefährlich vor das gegnerische Tor gekommen. Aufgrund der Dominanz im Hinspiel steht der türkische Klub gleichwohl zu Recht erstmals in seiner Vereinsgeschichte in den Halbfinals eines Europacups.

Der FC Chelsea verlor das Rückspiel gegen Rubin Kasan zwar 2:3, doch das reichte nach dem 3:1-Heimsieg für die Halbfinals. Fernando Torres (4.) und Victor Moses (55.) schossen in Moskau die Tore für die Engländer. Trotz der beiden Auswärtstore in der ersten Stunde kam Chelsea nicht ohne Zittern über die Runden. Rubin Kasan glaubte bis zuletzt an die Wende und machte innerhalb knapp einer Viertelstunde bis zur 75. Minute aus einem 1:2-Rückstand eine 3:2-Führung. In der Schlussphase hatten die Russen noch zwei gute Gelegenheiten, die beiden notwendigen Tore fielen aber nicht mehr. (si)

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