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Leuchtendes Zürich – ein Blick zurück

Einst leuchtete Zürich. Und die Stadt musste nicht Licht sparen. Eine Ausstellung zeigt Lichtblicke aus der Vergangenheit.

Im Oktober 1932 fand in der Stadt Zürich eine Lichtwoche statt, die der Bevölkerung die «Anwendungen des elektrischen Lichtes» näherbrachte. Ab dem 1. Dezember 2014 zeigt das Amt für Städtebau im Haus zum Rech historische Fotografien aus dem Baugeschichtlichen Archiv, die an den Grossanlass erinnern.

Zum damaligen Zürcher Lichtspektakel gehörten eine Leuchtfontäne im Seebecken, Licht­monumente in der Innenstadt, Nachtrundfahrten im Licht, Sportevents bei Kunstlicht, ausgeleuchtete Schaufenster, in Flutlicht getauchte Einzelgebäude und Lichtstrassen. Anders als heute waren eine Reduktion des Ener­gie­konsums oder die Beleuchtung im Sinne eines Lichtplans kein Thema. Vielmehr ging es darum, die Vorzüge von künstlichem Licht als Gestaltungsmittel aufzuzeigen.

Nachtaufnahmen

Das Baugeschichtliche Archiv zeigt in der Ausstellung eine Reihe von Fotografien mit Bezug zur Lichtwoche. Die Zürcher Fotografen Wilhelm Gallas (1882–1946) und Gottfried Gloor (1895–1987) machten damals Nachtaufnahmen in der Stadt. Ergänzend zeigte man im Kunstgewerbemuseum die Ausstellung «Das Licht in Heim, Büro und Werkstatt», für die Gottfried Gloor eine Serie von gut und schlecht ausgeleuchteten Arbeitssi­tua­tio­nen fotografiert hatte. Weitere Aufträge erhielt der Fotograf von der Firma Rovo, die Neonröhren zu Reklamezwe-cken herstellte, sowie von Osram, die in Zürich und Winterthur Glühlampen produzierte. red

Zürcher Lichtwoche 1932 Bilder aus dem Baugeschichtlichen Archiv. Haus zum Rech, Neumarkt 4, bis 31. Januar.

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