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Leutnant entführt

Der Krieg in Gaza hat weitere 52 Menschen das Leben gekostet. Erneut wurde eine beschlossene Waffenruhe innert kurzer Frist gebrochen.

Die für den Gazastreifen vereinbarte dreitägige Waffenruhe hat keine zwei Stunden gehalten. Stattdessen wurden gestern mindestens 50 Palästinenser und zwei israelische Soldaten getötet. Etwa 220 Menschen wurden verletzt. Nur 90 Minuten nach Beginn der Feuerpause um 7 Uhr mitteleuropäischer Zeit wurden israelische Soldaten nach Darstellung des Militärs bei Rafah im Süden des Gazastreifens aus einem Tunnel heraus von Hamas-Kämpfern angegriffen. Israel erklärte die von den Vereinten Nationen und den USA vermittelte Waffenruhe am Mittag für gescheitert. Das Militär machte den Angriff auf Soldaten bei Rafah für das Scheitern der Waffenruhe verantwortlich. Mindestens einer der Angreifer sei ein Selbstmordattentäter gewesen. Es habe einen Schusswechsel gegeben. Zwei Soldaten seien getötet worden, ein weiterer 23-jähriger Soldat sei allem Anschein nach von den Angreifern entführt worden. Die israelische Armee leitete eine umfassende Suchaktion nach dem Leutnant ein. Ein Lebenszeichen von ihm lag zunächst nicht vor. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon und US-Aussenminister Kerry forderten die «sofortige und bedingungslose» Freilassung des Soldaten.

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